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RÜtegewächse
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Die Pflanzenfamilie der RÜtegewächse (Rubiaceae), auch Krappgewächse, Kaffeegewächse oder selten Labkrautgewächse genannt, gehÜrt zur Ordnung der Enzianartigen (Gentianales). Mit 626 bis 660 Gattungen und 11.150 bis 13.150 Arten gehÜrt sie zu den fßnf artenreichsten Familien der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Vom Menschen werden viele Arten auf vielfältige Weise genutzt.
Contents
⢠Beschreibung
⢠Erscheinungsbild
⢠Blätter
⢠Inhaltsstoffe
⢠Ăkologie
⢠Fossilien
⢠Nutzung
⢠Quellen
⢠Einzelnachweise
⢠Weblinks
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Beschreibung
Erscheinungsbild
Die meisten Arten sind verholzende Pflanzen, die als Bäume oder Sträucher, seltener als Lianen wachsen. Fast alle Arten der Tribus Spermacoceae und in den gemäĂigten bis arktischen Breiten viele Arten der Tribus Rubieae sind krautige Pflanzen, dabei sind sie selten einjährig, meist ausdauernd, und besitzen meist vierkantige Stängel mit deutlichen Knoten (Nodien). Sie wachsen selbständig aufrecht oder kletternd, manchmal als Epiphyten. Nur sehr wenige Arten sind etwas sukkulent, manche Arten sind xerophytisch. Limnosipanea sind Wasserpflanzen. Sie enthalten nie Milchsaft. Das Sekundäre Dickenwachstum geht fast immer von einem konventionellen Kambiumring aus; bei Basanacantha ist es anomal von einem konzentrischen Kambium ausgehend.
Blätter
Die Laubblätter sind fast immer gegenständig und oft kreuzgegenständig angeordnet. Bei fast allen Gattungen der Tribus Rubieae stehen die Blätter in Scheinwirteln, dabei besitzen die gegenständigen Laubblätter gleich aussehende Nebenblätter, wodurch der Eindruck von mehrblättrigen Wirteln erzeugt wird; in einem solchen Wirtel stehen selten vier, meist sechs, acht oder zehn Blätter zusammen. Die Blattstiele kÜnnen mit den Nebenblättern verwachsen sein und in typischer Weise drßsige Anhänge (Kolleteren) besitzen; manchmal sind keine Blattstiele vorhanden. Die krautigen bis ledrigen Blattspreiten sind immer einfach. Es ist eine Blattader vorhanden oder es liegt Fieder- und Netzaderung vor. Die Stomata sind typischerweise paracytisch. Auf den Blattflächen sind oft Haare (Trichome) vorhanden. Es sind oft Domatien vorhanden, die meist als Gruben, manchmal als Taschen oder Haarbßschel ausgebildet sind. Die Familie der Rubiaceae zeichnet sich durch sogenannte Interpetiolarstipeln aus, hierbei handelt es sich um die miteinander verwachsenen Nebenblätter (dies trifft auf fast alle Taxa zu).
Blßtenstände und Blßten
Die Blßten stehen selten einzeln oder meist in zymÜsen, rispigen Blßtenständen, selten in Wirteln oder KÜpfen (beispielsweise bei den Tribus Morindeae und Gardenieae) zusammen. Kopfige Blßtenstände besitzen oft Hßllblätter. Bei einigen Tribus sind die Tragblätter zu dekorativen Schauorganen ausgebildet. Manchmal wirken die Blßtenstände mit ihren Tragblättern als Pseudanthien, also blßtenÜkologisch als Blumen.
Die BlĂźten sind meist zwittrig und Ăśfters protandrisch, also vormännlich. Wenn sie eingeschlechtig sind, dann sind die Pflanzen einhäusig (monĂśzisch) oder zweihäusig (diĂśzisch) â beispielsweise Coprosma â getrenntgeschlechtig, manchmal liegt SubdiĂśzie vor. Die radiärsymmetrischen BlĂźten sind meist vier- bis fĂźnfzählig (selten bis zu zehnzählig). Es kann ein AuĂenkelch (beispielsweise Fernelia, Flagenium) vorhanden sein. Es ist meist ein BlĂźtenbecher (Ovary, Calyxtube) vorhanden. Es sind vier bis fĂźnf Kelchblätter vorhanden oder sie sind reduziert, oft klein und leicht zu Ăźbersehen oder fehlen tatsächlich. Wenn Kelchblätter vorhanden sind, dann sind sie haltbar oder vergänglich, frei oder verwachsen; sie kĂśnnen groĂ und auffällig gefärbt sein. Wenn die Kelchblätter verwachsen sind, kann der Kelch in zwei gleichen Kelchlippen oder vier oder fĂźnf gleichen oder ungleichen Kelchlappen enden. Die meist vier oder fĂźnf, selten drei oder acht bis zehn Kronblätter sind im unteren Bereich rĂśhrig verwachsen. Selten endet die KronrĂśhre zweilippig. Es ist nur ein Kreis mit vier bis fĂźnf fertilen Staubblättern vorhanden, die untereinander meist frei und oft mit der Basis der Kronblätter verwachsen sind.cite-ref-foc-1-0[1] Selten hängen die Staubbeutel zusammen (beispielsweise bei Argostemma). Die Staubbeutel Ăśffnen sich meist mit einem Längsschlitz, selten mit Poren (beispielsweise bei Argostemma). Die PollenkĂśrner besitzen selten keine, meist drei, manchmal vier bis zwĂślf Aperturen und sind colpat (bei Paederieae, Galieae, teilweise Spermacoceae), porat (bei Gardenieae) oder colporat (polycolporat bei Richardsonia). Meist zwei, selten bis neun Fruchtblätter sind zu einem meist unterständigen, nur bei Gaertnera und Pagamea oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist selten einkammerig (beispielsweise bei Gardenia), meist zweikammerig oder manchmal bis zu neunkammerig. Wenn der Fruchtknoten einkammerig ist, enthält er sechs bis hundert Samenanlagen, ansonsten enthält jede Fruchtknotenkammer meist eine (normalerweise bei Rubioideae), seltener bis zu fĂźnfzig Samenanlagen. Die hängenden, waagrechten oder aufsteigenden Samenanlagen sind anatrop oder hemianatrop und unitegmisch, tenuinucellat. Es ist oft ein Diskus vorhanden. Es ist meist ein Griffel oder manchmal sind zwei bis fĂźnf freie oder teilweise verwachsene Griffel vorhanden. Die Narbe ist zweiteilig. Oft liegt oft Heterostylie vor.
Die BlĂźtenformel lautet: â â K ( 4 â â 5 , 0 ) C 4 â â 5 A 4 â â 5 {\displaystyle \star K_{(4-5,\ 0)}\;C_{4-5}\;A_{4-5}\;} oder [ C ( 4 â â 5 ) A 4 â â 5 ] G ( 2 ) ÂŻ ÂŻ {\displaystyle \;[C_{(4-5)}\;A_{4-5}]\;G_{\overline {(2)}}}
FrĂźchte und Samen
Die Frßchte sind meist Spaltfrßchte, die bei Reife häufig in zwei Teilfrßchte zerfallen, aber es kommen auch Beeren, Steinfrßchte oder Kapselfrßchte vor. Die Samen sind nur selten geflßgelt. Der Embryo ist meist gerade oder selten gekrßmmt.
Inhaltsstoffe
Calciumoxalat-Kristalle sind in Raphiden in den Laubblättern bei Rubioideae vorhanden, bei Cinchonoideae fehlen sie. Es sind oft Alkaloide vorhanden. Häufig sind Flavonole vorhanden, nämlich meist Kaempferol und Quercetin, auch Arbutin und Ursolsäure; Saponine kÜnnen manchmal enthalten sein.
Ăkologie
Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten (Entomophilie).
Eine Besonderheit ist der âTeufelsgartenâ, das sind natĂźrlich vorkommende âMonokulturenâ von Duroia hirsuta im tropischen Regenwald des Amazonasgebiets, die durch die Ameisenart Myrmelachista schumanni geschaffen werden (Myrmekophilie); nur eine Baumart in einem Regenwaldgebiet ist eine Ausnahme.cite-ref-edwards2009-2-0[2]
An Kaffeesträuchern kommt der Rostpilz Hemileia vastatrix vor. Die Kaffeefrßchte werden besonders vom Kaffeekirschenkäfer (Hypothenemus hampei) geschädigt.
Fossilien
Es gibt Fossilfunde auf fast allen Kontinenten. Die meisten Fossilien stammen aus dem Miozän (23,0 bis 5,3 Millionen Jahre vor heute). Das älteste Fossil stammt aus dem Paläozän (65 bis 54,8 Millionen Jahre vor heute).
Systematik und Verbreitung
Die gĂźltige ErstverĂśffentlichung des Familiennamens Rubiaceae erfolgte 1789 durch Antoine Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, S. 196. Typusgattung ist Rubia L.
Synonyme fĂźr Rubiaceae Juss. sind: Aparinaceae Hoffmanns. & Link, Asperulaceae Cham. ex Spenn., Cinchonaceae Batsch, Coffeaceae Batsch, Cynocrambaceae Meisn. nom. illeg., Dialypetalanthaceae Rizzini & Occhioni nom. cons., Galiaceae Lindl., Gardeniaceae Dumort., Henriqueziaceae Bremek., Lippayaceae Meisn., Lygodisodeaceae Bartl., Naucleaceae Wernham, Operculariaceae Juss. ex Perleb, Theligonaceae Dumort. nom. cons.cite-ref-grin-3-0[3]
FrĂźher gab es eine Ordnung Rubiales Benth. & Hook.f., aber die Familie Rubiaceae gehĂśrt zur Ordnung der Enzianartigen (Gentianales).
Es gibt Arten auf allen Kontinenten, sogar auf dem Antarktischen Kontinent mit wenigen Coprosma-, Galium- und Sherardia-Arten. Die Familie kommt vor allem in den Tropen und Subtropen vor. Nur wenige Arten sind in den gemäĂigten und kalten Breiten verbreitet. Von den etwa 43 bis 44 Tribus kommen 18 nur in der Alten Welt und 10 nur in der Neuen Welt vor, die anderen in beiden Teilen der Welt.
In Mitteleuropa kommen folgende fßnf Gattungen mit etwa 35 Arten vor: Meier, oder Meister (Asperula), Kreuzlabkräuter (Cruciata) mit den Arten Kahles Kreuzlabkraut (Cruciata glabra), Gewimpertes Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes) und Piemont-Kreuzlabkraut (Cruciata pedemontana), Labkräuter (Galium), FärberrÜten oder Krappe (Rubia) und Sherardia mit der einzigen Art AckerrÜte (Sherardia arvensis).
Unterfamilie Cinchonoideae
⢠Unterfamilie Cinchonoideae Raf.:cite-ref-manns2010-4-0[4] Sie ist mit etwa 1500 Arten die kleinste der drei Unterfamilien. Es sind meist kleine Bäume oder Sträucher. Sie wird in etwa neun Tribus gegliedert, von denen sieben eine hauptsächlich neotropische Verbreitung besitzen:
⢠Asemnantha Hook.f. (manchmal in Chiococca): Sie enthält nur eine Art:
⢠Badusa A.Gray (Syn.: Bathysograya Kuntze): Sie kommt mit etwa drei Arten nur auf Fidschi vor.
⢠Bikkia Reinw. (Syn.: Bikkiopsis Brongn. & Gris, Grisia Brongn., Thiollierea Montrouz., Tatea Seem.): Die etwa 20 Arten kommen von den Philippinen bis zu den westlichen pazifischen Inseln vor.cite-ref-wcsp-6-0[6]
⢠Catesbaea L. (Syn.: Catesbya Cothen. orth. var.): Sie kommt in etwa 18 Arten auf den Florida Keys und auf karibischen Inseln vor.cite-ref-wcsp-6-1[6]
⢠Ceratopyxis Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Chiococca P.Browne (Syn.: Siphonandra Turcz.): Die etwa 23 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-3[6]
⢠Chiococca alba (L.) Hitchc.: Vom nordwestlichen Argentinien, Bolivien bis nach Mittelamerika und in den Sßden der Vereinigten Staaten.
⢠Coutarea Aubl. (Syn.: Outarda Dum. orth. var.): Die etwa sechs Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-5[6]
⢠Cubanola Aiello (Syn.: Gonianthes A.Rich.): Die nur zwei Arten kommen nur auf den GroĂen Antillen vor.
⢠Cubanola domingensis (Britton) Aiello: Aus der Dominikanischen Republik.
⢠Erithalis P.Browne: Die etwa acht Arten sind in Florida und in Zentralamerika verbreitet.
⢠Eosanthe Urb.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Eosanthe cubensis Urb.: Es ist ein Endemit des Üstlichen Kuba.
⢠Exostema (Pers.) Bonpl. (Syn.: Exostemma DC. orth. var., Exostemon Post & Kuntze orth. var., Steudelago Kuntze): Die etwa 44 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Hintonia Bullock: Die etwa drei Arten sind in Mittelamerika verbreitet.
⢠Isidorea A.Rich. ex DC.: Die etwa 17 Arten kommen nur auf den groĂen Antillen vor.cite-ref-wcsp-6-6[6]
⢠Lorencea Borhidi: Sie wurde 2003 in Acta Bot. Hung., 45, S. 17 aufgestellt. Sie enthält nur eine Art:
⢠Morierina Vieill. (Syn.: Dolichanthera Schltr. & K.Krause): Die etwa zwei Arten kommen nur in Neukaledonien vor.cite-ref-wcsp-6-7[6]
⢠Nernstia Urb. (Syn.: Cigarrilla Aiello): Sie enthält nur eine Art:
⢠Nernstia mexicana (Zucc. & Mart. ex DC.) Urb. (Syn.: Cigarrilla mexicana (Zucc. & Mart. ex DC.) Aiello, Coutarea mexicana Zucc. & Mart. ex DC., Portlandia mexicana (Zucc. & Mart. ex DC.) Hemsl.): Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten San Luis Potosà sowie Hidalgo vor.
⢠Osa Aiello: Sie enthält nur eine Art:
⢠Osa pulchra (D.R.Simpson) Aiello: Sie kommt nur in Costa Rica vor.cite-ref-wcsp-6-8[6]
⢠Phialanthus Griseb.: Die etwa 22 Arten sind in Florida und auf karibischen Inseln beheimatet.cite-ref-wcsp-6-9[6]
⢠Phyllacanthus Hook.f. (Syn.: Phyllacantha Hook.f. orth. var.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Phyllacanthus grisebachianus Hook.f.: Es ist ein Endemit im nordwestlichen Kuba.cite-ref-wcsp-6-10[6]
⢠Salzmannia DC.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Salzmannia nitida DC.: Sie kommt im nordÜstlichen Brasilien vor.
⢠Scolosanthus Vahl (Syn.: Antacanthus A.Rich. ex DC., Echinodendrum A.Rich.): Die etwa 27 Arten sind auf karibischen Inseln beheimatet.cite-ref-wcsp-6-13[6]
⢠Siemensia Urb.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Siemensia pendula (C.Wright ex Griseb.) Urb.: Es ist ein Endemit im westlichen Kuba auf den Mogoten (Kegelkarstbergen) in Pinar del RĂo.cite-ref-wcsp-6-14[6]
⢠Solenandra Hook.f. (manchmal in Exostema)cite-ref-borhidi2002-7-0[7]: Die etwa vier Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Strumpfia Jacq. (Syn.: Patsjotti Adans.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Strumpfia maritima Jacq.: Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom sßdlichen Florida, dem sßdÜstlichen Mexiko, den Karibischen Inseln bis zum nÜrdlichen Venezuela.
⢠Tribus Cinchoneae DC.cite-ref-andersson2005-8-0[8]: Sie enthielt frßher bis zu 50 Gattungen. Heute enthält sie etwa neun Gattungen in der Neotropis:
⢠Cephalodendron Steyerm. (manchmal in Remijia DC.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Cephalodendron aracamunianum Steyerm.: Sie kommt nur im Amazonasbecken Venezuelas vor.
⢠Ciliosemina Antonelli (die beiden Arten gehÜrten frßher zu Remijia DC.): Es sind Sträucher oder Bäume mit kreuzgegenständigen Laubblättern. Sie enthält nur zwei Arten in Sßdamerika:
⢠Ciliosemina pedunculata (H.Karst.) A.Antonelli: Sie besitzt eine weite Verbreitung im nordwestlichen SĂźdamerika im venezolanischen Bundesstaat Amazonas, in den kolumbianischen Departamentos Amazonas, Antioquia, BoyacĂĄ, CaquetĂĄ, Cundinamarca, Meta sowie Santander, in der ecuadorianischen Provinz SucumbĂos, in den peruanischen Departamentos Loreto, San MartĂn sowie Ucayali, sowie in Brasilien nur im westlichen Teil des Bundesstaates Amazonas.
⢠Chinarindenbäume (Cinchona L., Syn.: Kinkina Adans., Quinquina Boehm., Pleurocarpus Klotzsch): Die etwa 24 Arten sind in Zentralamerika mit Costa Rica und Panama sowie Sßdamerika mit Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela verbreitet. Einige Arten und Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung von Chinin weltweit angebaut.
⢠Cinchonopsis L.Andersson (manchmal in Cinchona L.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Cinchonopsis amazonica (Standl.) L.Andersson: Sie ist im Amazonasbecken verbreitet.cite-ref-wcsp-6-15[6]
⢠Ladenbergia Klotzsch (Syn.: Cascarilla (Endl.) Wedd.): Die etwa 40 Arten sind von Costa Rica bis Brasilien verbreitet.
⢠Maguireocharis Steyerm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Maguireocharis neblinae Steyerm.: Sie kommt vom sßdlichen Venezuela (sßdliche Sierra de la Neblina) bis Brasilien (Serra Pirapucú) vor.cite-ref-wcsp-6-16[6]
⢠Pimentelia Wedd.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Pimentelia glomerata Wedd.: Sie ist im westlichen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-17[6]
⢠Remijia DC. (Syn.: Acrostoma Didr.): Die etwa 41 Arten sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-18[6]
⢠Stilpnophyllum Hook.f.: Die etwa vier Arten sind im westlichen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-19[6]
⢠Tribus Guettardeae DC.: Die etwa 15 Gattungen sind in der Neotropis verbreitet:
⢠Allenanthus Standl. Sie wird von manchen Autoren zu Machaonia Humb. & Bonpl. gestellt.cite-ref-wcsp-6-20[6] Die etwa zwei Arten sind von Mexiko bis Zentralamerika verbreitet.
⢠Antirhea Comm. ex Juss. (Syn.: Antirhoea Comm. ex Juss., Antirrhoea Endl., Guettardella Champ. ex Benth., Sturmia C.F.Gaertn.): Die etwa 36 Arten sind im tropischen Asien, Australien, Madagaskar, auf den Maskarenen und auf Pazifischen Inseln verbreitet.
⢠Arachnothryx Planch. (Sie wurde frßher zu Rondeletia L., Syn.: Cuatrecasasia Standl., Cuatrecasasiodendron Standl. & Steyerm.). Die etwa 75 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Bobea Gaudich. (Syn.: Obbea Hook.f., Rhytidotus Hook.f. orth. var., Rytidotus Hook.f.): Die etwa vier Arten kommen nur auf Hawaii vor.cite-ref-wcsp-6-21[6]
⢠Chomelia Jacq. (Syn.: Anisomeris C.Presl, Caruelina Kuntze): Die etwa 75 Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-22[6]
⢠Chomelia brasiliana A.Rich.: Aus dem zentralen bis Üstlichen Brasilien.
⢠Gonzalagunia Ruiz & Pav. (Syn.: Buena Cav., Caryococca Willd. ex Roem. & Schult. nom. inval. Duggena Vahl nom. inval., Gonzalea Pers.): Die etwa 40 Arten sind von Mexiko bis Brasilien verbreitet.
⢠Guettarda L. (Syn.: Cadamba Sonn., Dicrobotryum Willd. ex Roem. & Schult., Donkelaaria Lem., Edechia Loefl., Habsia Steud., Halesia P.Browne, Laugeria L. orth. var., Laugieria Jacq., Matthiola L., Sardinia Vell., Tournefortiopsis Rusby, Viviania Raf.): Die 60 bis 80 Arten gedeihen in tropischen Wäldern, hauptsächlich in der Neotropis und im Pazifikraum. Darunter:
⢠Guettarda speciosa L.: Sie ist an den Kßsten des Indischen und Üstlichen Pazifischen Ozeans weitverbreitet.
⢠Guettarda viburnoides Cham. & Schltdl.: Sie kommt in Brasilien, Bolivien und Paraguay vor.
⢠Hodgkinsonia F.Muell.: Die nur zwei Arten kommen im Üstlichen Australien vom sßdÜstlichen Queensland bis nordÜstlichen New South Wales vor.cite-ref-wcsp-6-23[6]
⢠Machaonia Humb. & Bonpl. (Syn.: Bunophila Willd. ex Roem. & Schult., Microsplenium Hook.f. nom. inval., Schiedea A.Rich., Tertrea DC.): Die etwa 30 Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-24[6]
⢠Malanea Aubl. (Syn.: Cunninghamia Schreb., Melanea Pers. orth. var.): Die etwa 40 Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-25[6]
⢠Neolaugeria Nicolson (Syn.: Laugeria Vahl ex Hook.f., Terebraria SessÊ ex Kunth). Sie wird von manchen Autoren zu Stenostomum C.F.Gaertn. gestellt.cite-ref-wcsp-6-27[6] Die etwa fßnf Arten kommen auf Karibischen Inseln vor.
⢠Pittoniotis Griseb. (manchmal in Antirhea Comm. ex Juss.): Die nur drei Arten kommen vom sßdlichen Mexiko bis Venezuela und Ecuador vor.cite-ref-wcsp-6-28[6]
⢠Stenostomum C.F.Gaertn.: Die etwa 48 Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-29[6]
⢠Timonius DC. (Syn.: Abbottia F.Muell., Burneya Cham. & Schltdl., Erithalis G.Forst., Eupyrena Wight & Arn., Heliospora Hook.f. orth. var., Helospora Jack, Polyphragmon Desf., Porocarpus Gaertn.): Die etwa 150 bis 187 Arten sind im tropischen und subtropischen Asien, auf den Seychellen und auf Pazifischen Inseln verbreitet.cite-ref-wcsp-6-30[6]
⢠Tribus Hamelieae A.Rich. ex DC.: Die etwa fßnf Gattungen sind in der Neotropis verbreitet:
⢠Deppea Cham. & Schltdl. (Syn.: Bellizinca Borhidi, Choristes Benth., Csapodya Borhidi, Deppeopsis Borhidi & Strancz., Edithea Standl., Schenckia K.Schum.): Die etwa 39 Arten sind in der Neotropis von Mexiko ßber Zentralamerika bis Panama und von Brasilien bis zum nordÜstlichen Argentinien weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-31[6]
⢠Hamelia Jacq. (Syn.: Duhamelia Pers., Jangaraca Raf., Tangaraca Adans., Tapesia C.F.Gaertn., Tepesia C.F.Gaertn.): Die etwa 16 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Hoffmannia Sw. (Syn.: Campylobotrys Lem., Erosmia A.Juss., Euosmia Kunth, Evosmia Humb. & Bonpl., Higginsia Pers., Koehneago Kuntze, Ohigginsis Ruiz & Pav., Xerococcus Oerst.): Die etwa 110 Arten sind in der Neotropis von Mexiko ßber Zentralamerika und in Sßdamerika weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-32[6]
⢠Omiltemia Standl. (Syn.: Edithea Standl.): Die nur zwei Arten kommen im sßdwestlichen Mexiko vor.cite-ref-wcsp-6-33[6]
⢠Tribus Hillieae S.P.Darwin: Die etwa drei Gattungen sind in der Neotropis verbreitet:
⢠Balmea MartĂnez: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-lorence-taylor-9-0[9]
⢠Balmea stormae MartĂnez: Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom zentralen Mexiko Ăźber Guatemala bis El Salvador.
⢠Cosmibuena Ruiz & Pav. (Syn.: Buena Pohl): Die etwa vier Arten sind in der Neotropis vom sßdÜstlichen Mexiko ßber Zentralamerika bis ins tropische Sßdamerika weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-34[6]
⢠Hillia Jacq. (Syn.: Fereiria Vell. ex Vand., Ravnia Oerst., Saldanha Vell.): Die etwa 25 Arten sind im tropischen Amerika weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-35[6]
⢠Tribus Hymenodictyeae Razafim. & B.Bremer: Es sind meist Bäume. Die Laubblätter sind kreuz-gegenständig. Die zwittrigen Blßten sind protandrisch und meist fßnfzählig, selten sechs- bis siebenzählig. Es ist ein auffälliger Diskus vorhanden. Die Fruchtknoten sind zweikammerig. Sie bilden loculizide Kapselfrßchte. Die abgeflachten Samen sind seitlich geflßgelt. Die 16 der 24 Hymenodictyon-Arten und die zwei Paracorynanthe-Arten gedeihen in laubabwerfenden Wäldern, nur drei Arten gedeihen in immergrßnen Regenwäldern. Die meisten Hymenodictyon-Arten gedeihen auch in Sekundärwäldern und auf offenen Flächen. Sie besitzt eine paläotropische Verbreitung mit etwa zwei Gattungen:cite-ref-razafimendimbison2006-10-0[10]cite-ref-l-fstrand2014-11-0[11]
⢠Hymenodictyon Wall. (Syn.: Benteca Adans., Kurria Hochst. ex Steud.): Die etwa 24 Arten sind im tropischen Afrika und Madagaskar, sowie etwa vier Arten in Asien besonders im Himalaja verbreitet. Die Sträucher, mittelgroĂen bis groĂen Bäume erreichen WuchshĂśhen von bis zu 35 Meter, selten sind es verholzte Epiphyten.cite-ref-l-fstrand2014-11-1[11]
⢠Paracorynanthe Capuron: Die nur zwei Arten gedeihen in Trockenwäldern Madagaskars. Die mittelgroĂen Bäume erreichen WuchshĂśhen von bis zu 15 Meter.cite-ref-l-fstrand2014-11-2[11]
⢠Tribus Isertieae A.Rich. ex DC.: Sie enthält etwa drei Gattungen in der Neotropis:
⢠Isertia Schreb. (Syn.: Brignolia DC., Bruinsmania Miq., Cassupa Humb. & Bonpl., Creatantha Standl., Isartia Dum. orth. var., Phosanthus Raf.): Die etwa 14 Arten sind in Zentral- und Sßdamerika verbreitet.
⢠Kerianthera J.H.Kirkbr.: Die nur zwei Arten kommen in Brasilien vor.cite-ref-wcsp-6-36[6]
⢠Yutajea Steyerm. (manchmal in Isertia Schreb.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Yutajea liesneri Steyerm.: Sie kommt von Brasilien bis Trinidad vor.cite-ref-wcsp-6-37[6]
⢠Tribus Naucleeae DC. ex Miq. (Syn.: Cephalantheae): Es werden kugelige Blßtenstände gebildet. Es sind epigyne Nektarien vorhanden, die im Blßtenbecher (Hypanthium) tief eingebettet. Typisch ist die sekundäre Pollenpräsentation, hier wird der Pollen auf den unausgereiften Narbenlappen präsentiert. Sie enthält bis 2014 etwa 26cite-ref-razafimendimbison2001-12-0[12]cite-ref-razafimendimbison2002-13-0[13] seitdem nur noch etwa 17cite-ref-l-fstrand2014-11-3[11] Gattungen mit etwa 194 und paläotropischer Verbreitung:
⢠Adina Salisb. (Syn.: Adinauclea Ridsdale, Haldina Ridsdale, Metadina Bakh.f., Pertusadina Ridsdale): Die bis 2014 viercite-ref-foc-1-3[1] seitdem etwa 10 Arten sind in subtropischen bis tropischen Asien von Sri Lanka, Indien, Nepal, Myanmar Thailand, Kambodscha, Laos, China (fßnf Arten), Japan, Korea, Thailand, Vietnam, Malaysia, Indonesien, den Philippinen und Sulawesi bis Maluku verbreitet.cite-ref-l-fstrand2014-11-4[11]cite-ref-wcsp-6-38[6]
⢠Adina cordifolia (Roxb.) Hook.f. & Benth.; Aus Indien, Sri Lanka, China bis nach Sßdostasien.
⢠Breonadia Ridsdale: Sie enthält nur eine Art:
⢠Breonadia salicina (Vahl) Hepper & J.R.I.Wood (Syn.: Adina microcephala (Delile) Hiern, Breonadia microcephala (Delile) Ridsdale, Nauclea microcephala Delile, Nerium salicinum Vahl): Sie ist auf der Arabischen Halbinsel, vom tropischen bis ins sßdliche Afrika sowie Madagaskar weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-39[6]
⢠Breonia A.Rich. ex DC.(Syn.: Anthocephalus A.Rich., Cephalidium A.Rich. ex DC., Elattospermum Soler., Franchetia Baill., Neobreonia Ridsdale): Die etwa 20 Arten kommen in Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-40[6]
⢠Cephalanthus L. (Syn.: Acrodryon Spreng., Axolus Raf., Eresimus Raf.): Von den sechs Arten kommen drei in der Neuen Welt, zwei in Asien und eine in Afrika vor.
⢠Janotia J.-F.Leroy: Sie enthält nur eine Art:
⢠Janotia macrostipula (Capuron) J.-F.Leroy: Sie kommt im zentralen und sßdlichen Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-44[6]
⢠Ludekia Ridsdale: Von den nur zwei Arten kommt eine auf den Philippinen und die andere auf Borneo vor.cite-ref-wcsp-6-45[6]
⢠Myrmeconauclea Merr.: Die Arten kommen alle auf Borneo und eine davon auch auf den Philippinen vor.cite-ref-wcsp-6-46[6]
⢠Nauclea L. (Syn.: Burttdavya Hoyle, Platanocarpum Korth., Platanocephalus Crantz, Sarcocephalus Afzel. ex Sabine, Cephalina Thonn.): Diese Gattung ist nicht monophyletisch. Sie umfasst etwa sechs Arten aus dem tropischen Afrika und etwa sechs Arten, die von Asien ßber Borneo bis Australien verbreitet sind.cite-ref-l-fstrand2014-11-7[11] Hierher gehÜrt:
⢠Nauclea latifolia Sm.: Sie kommt vom tropischen Westafrika bis Ăthiopien und dem nordwestlichen Angola vor.cite-ref-wcsp-6-47[6]
⢠Neolamarckia Bosser: Die nur zwei Arten im sßdlichen Asien, Sßdostasien, Neuguinea und Australien verbreitet. Eine Art, Neolamarckia cadamba (Roxb.) Bosser, wird zur Holzgewinnung weltweit in den Tropen angebaut.
⢠Neonauclea Merr. (Syn.: Nauclea Korthals non L.): Die etwa 62 Arten sind im tropischen Asien und auf Pazifischen Inseln verbreitet.cite-ref-foc-1-4[1]
⢠Ochreinauclea Ridsdale & Bakh.f.: Von den nur zwei Arten kommt eine nur in Indien und die andere von der thailändischen Halbinsel bis zum westlichen Malesien vor.cite-ref-wcsp-6-48[6]
⢠Pseudocinchona A.Chev. ex Perrot (manchmal in Corynanthe Welw.cite-ref-wcsp-6-49[6]): Die etwa fßnf Arten kommen in Afrika vor.
⢠Sinoadina Ridsdale: Sie enthält nur eine Art:
⢠Sinoadina racemosa (Sieb. & Zucc.) Ridsdale: Sie kommt in Myanmar, Thailand, China und Japan vor.
⢠Uncaria Schreb. (Syn.: Agylophora Neck. ex Raf. nom. inval., Ourouparia Aubl., Restiaria Lour., Uncinaria Rchb. orth. var., Uruparia Raf.): Sie besitzt ein disjunktes Areal mit 29 Arten vom tropischen Asien bis Australien, drei Arten in Afrika sowie Madagaskar und zwei in der Neotropis.
⢠Uncaria gambir (W.Hunter) Roxb.: Aus Malaysia und dem nÜrdlicheren Indonesien.
⢠Katzenkralle (Uncaria tomentosa (Willd. ex Schult.) DC.): Aus Sßd- bis Zentralamerika.
⢠Vorläufig in der Tribus Naucleeae enthalten sind:
⢠Diyaminauclea Ridsdale: Sie enthält nur eine Art:
⢠Diyaminauclea zeylanica (Hook.f.) Ridsdale: Sie kommt nur in Sri Lanka vor.cite-ref-wcsp-6-50[6]
⢠Khasiaclunea Ridsdale: Sie enthält nur eine Art:
⢠Khasiaclunea oligocephala (Havil.) Ridsdale: Sie ist von Indien bis zum nÜrdlichen Myanmar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-51[6]
⢠Tribus Rondeletieae (DC.) Miq. (Syn.: Rondeletieae Burnett, Rondeletiinae DC.): Sie enthält etwa 14 Gattungen (nach Rova et al. 2009). AuĂer zwei Arten kommen alle Arten nur in der Neotropis vor. Das Zentrum der Artenvielfalt sind die GroĂen Antillen. Es sind Bäume und Sträucher:cite-ref-rova2009-14-0[14]
⢠Acrosynanthus Urb.: Von den sechs Arten kommen fßnf nur in Kuba (vier davon nur im Üstlichen Kuba) und eine nur in Jamaika vor.cite-ref-wcsp-6-52[6]
⢠Acunaeanthus Borhidi, Komlodi & Moncada: Sie enthält nur eine Art:
⢠Acunaeanthus tinifolius (Griseb.) Borhidi (Syn.: Rondeletia tinifolia Griseb., Neomazaea tinifolia (Griseb.) Urb., Mazaea tinifolia (Griseb.) Alain, Exostema leonis Standl.): Sie kommt nur in Kuba vor.cite-ref-wcsp-6-53[6]
⢠Blepharidium Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Blepharidium guatemalense Standl.: Sie ist vom sßdÜstlichen Mexiko bis Honduras verbreitet.cite-ref-wcsp-6-54[6]
⢠Glionnetia Tirveng.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Glionnetia sericea (Baker) Tirveng.: Sie kommt auf den Seychellen nur auf den Inseln MahĂŠ sowie Silhouette vor. Es ist eine von nur zwei Arten auĂerhalb der Neotropis.cite-ref-wcsp-6-55[6]
⢠Habroneuron Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Habroneuron radicans (Wernham) S.P.Darwin: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca vor.cite-ref-wcsp-6-56[6]
⢠Mazaea Krug & Urb. (Syn: Neomazaea Krug & Urb.): Die nur zwei Arten kommen nur in Kuba vor, die eine nur in der Provinz HolguĂn und die andere nur im westlichen Kuba.cite-ref-wcsp-6-57[6]
⢠Phyllomelia Griseb. (Syn.: Ariadne Urb.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Phyllomelia coronata Griseb.: Sie kommt nur im westlichen Kuba vor.cite-ref-wcsp-6-58[6]
⢠Rachicallis DC. (Syn.: Rhachicallis DC. orth. var.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Rachicallis americana (Jacq.) Hitchc.: Sie kommt im sßdÜstlichen Mexiko und auf karibischen Inseln vor.cite-ref-wcsp-6-59[6]
⢠Rogiera Planch.: Die etwa 15 Arten sind von Mexiko ßber Zentralamerika bis Kolumbien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-60[6]
⢠Roigella Borhidi & M.Fernåndez: Sie enthält nur eine Art:
⢠Roigella correifolia (Griseb.) Borhidi & M.Fernåndez: Dieser Endemit kommt nur auf der kubanischen Insel Isla de la Juventud vor.cite-ref-wcsp-6-61[6]
⢠Rondeletia L. (Syn.: Arachnimorpha Desv. ex Ham., Javorkaea Borhidi & Jårai-Koml., Lightfootia Schreb., Peteria Raf. orth. var., Petesia P.Browne, Willdenovia J.F.Gmel., Zalmaria B.D.Jacks., Zamaria Raf. nom. nud.): Der Umfang dieser Gattung wird kontrovers diskutiert, bei engster Auffassung gehÜrten nur 20 bei weitester Auffassung etwa 140 Arten dazu. Nach Rova et al. 2009 enthält Rondeletia etwa 120 Arten in der Neotropis. Die meisten Arten kommen auf karibischen Inseln vor. Das Zentrum der Artenvielfalt ist Kuba. Zuletzt Rova et al. 2009 gliedern die Gattung Rondeletia in zehn, statt frßher 15, Sektionen;cite-ref-rova2009-14-1[14] beispielsweise:
⢠Rondeletia odorata Jacq. wird in den Tropen als Zierpflanze verwendet.
⢠Rovaeanthus Borhidi et al. (manchmal in Rogiera Planch.cite-ref-wcsp-6-62[6]): Die nur zwei Arten sind von Mexiko bis Zentralamerika verbreitet.
⢠Spathichlamys R.Parker: Sie enthält nur eine Art:
⢠Spathichlamys oblonga R.Parker: Sie kommt nur im sĂźdĂśstlichen Myanmar vor. Es ist eine von nur zwei Arten innerhalb der Tribus Rondeletieae, die auĂerhalb der Neotropis vorkommt.cite-ref-wcsp-6-63[6]
⢠Stevensia Poit. (Sie gehÜrt vielleicht zu Rondeletia L.): Die etwa elf Arten kommen nur auf Hispaniola vor.cite-ref-wcsp-6-64[6]
⢠Suberanthus Borhidi & M.Fernåndez: Die etwa sieben Arten und zwei Naturhybriden kommen nur auf Kuba und Hispaniola vor.cite-ref-wcsp-6-65[6]
⢠Incertae sedis â nicht in eine Tribus aber in die Unterfamilie Cinchonoideae eingeordnet:
⢠Chione DC.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Chione venosa (Sw.) Urb.: Sie kommt in vier Varietäten von Mexiko ßber Zentralamerika bis Peru und auf Karibischen Inseln vor.cite-ref-wcsp-6-66[6]
⢠Kelloggia Torr. ex Benth. & Hook.f.: Sie war frßher in der Tribus Rubieae enthalten, ist aber eine Schwestergruppe zu dieser Tribus. Sie besitzt ein disjunktes Areal mit einer Art in China sowie Bhutan und einer Art im westlichen Mexiko und den USA.
Unterfamilie Ixoroideae
⢠Tribus Airospermeae Kainul. & B.Bremer: Es sind Halbsträucher, Sträucher oder kleine Bäume mit endständigen rispigen Blßtenständen, fßnfzähligen Blßten, haltbaren Kelchblättern, kurzen oder langen KronrÜhren, zweikammerigen Fruchtknoten mit einer hängenden Samenanlage je Fruchtknotenkammer und fleischigen Frßchten, die zwei Steinkerne enthalten. Sie enthält nur zwei Gattungen mit nur etwa sieben Arten:cite-ref-kainulainen2013i-16-1[16]
⢠Airosperma Lauterb. & K.Schum. (Syn.: Abramsia Gillespie): Die etwa sechs Arten kommen auf Neuguinea und Fidschi vor.cite-ref-kainulainen2013i-16-2[16]
⢠Boholia Merr.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Tribus Alberteae Hook.f.: Die Blßten sind fßnfzählig. Sie enthält etwa drei Gattungen und nur sieben Arten mit einem relativ kleinen Verbreitungsgebiet im sßdÜstlichen Afrika und Madagaskar. Die Razafimandimbisonia-Arten wurden 2009 aus der Gattung Alberta ausgegliedert:cite-ref-kainulainen2009a-17-0[17]cite-ref-kainulainen2013i-16-4[16]
⢠Alberta E.Mey. (Syn.: Ernestimeyera Kuntze): Sie enthält nur eine Art:
⢠Alberta magna E.Mey.: Sie kommt im sĂźdĂśstlichen Afrika vor. Ihr botanischer Name ehrt den Bischof und Gelehrten des 13. Jahrhunderts Albertus Magnus. Dieser immergrĂźne, monopodiale Strauch oder Baum besitzt ledrige Laubblätter, trichterfĂśrmige, einfarbige BlĂźtenkronen, pfriemfĂśrmige Narbenlappen und SchlieĂfrĂźchte.
⢠Nematostylis Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Nematostylis anthophylla (A.Rich. ex DC.) Baill.: Sie kommt in Madagaskar vor. Dieser laubabwerfende, sympodial-dichasiale, semisukkulente Strauch erreicht WuchshĂśhen von bis zu 3 Metern und besitzt semisukkulente Laubblätter, leicht zygomorphe BlĂźten, einfarbige, rĂśhrenfĂśrmige BlĂźtenkronen, kurze breite gerundete Narbenlappen und SchlieĂfrĂźchte.
⢠Razafimandimbisonia Kainul. & B.Bremer: Die etwa fßnf Arten kommen nur in Madagaskar vor. Diese immergrßnen, monopodialen Sträucher oder Bäume besitzen ledrige Laubblätter, mehr oder weniger gekrßmmte trichterfÜrmige zweifarbige Blßtenkronen, kurze breite gerundete Narbenlappen und die Spaltfrucht zerfällt in zwei Teilfrßchte.cite-ref-kainulainen2009a-17-1[17]cite-ref-kainulainen2013i-16-5[16]
⢠Tribus Aleisanthieae Mouly, J.Florence & B.Bremer:cite-ref-mouly2009-18-0[18]cite-ref-manns2010a-19-0[19] Die Blattunterseite ist wollig behaart, auĂer bei Greeniopsis discolor Merr. Die kleinen BlĂźten sind fĂźnfzählig und protandrisch. Die kurzen Kelchzähne sind dreieckig bis gerundet. Die Staubblätter Ăźberragen die BlĂźtenkrone. Es ist sekundäre Pollenpräsentation vorhanden. Die zweikammerige Fruchtknoten enthält viele Samenanlagen. Es werden KapselfrĂźchte gebildet. Sie enthält etwa drei Gattungen in SĂźdostasien:cite-ref-kainulainen2013i-16-6[16]
⢠Aleisanthia Ridl.: Die PollenkÜrner sind tripororat. Die beiden Arten Aleisanthia rupestris (Ridl.) Ridl. und Aleisanthia sylvatica Ridl. sind in Sßdostasien verbreitet.
⢠Aleisanthiopsis Tange: Die PollenkÜrner sind tripororat. Die beiden Arten Aleisanthiopsis distantiflora (Merr.) Tange und Aleisanthiopsis multiflora Tange sind in Sßdostasien verbreitet.
⢠Greeniopsis Merr.: Die PollenkÜrner sind tricolporat. Die etwa sechs Arten kommen auf den Philippinen vor.cite-ref-wcsp-6-67[6]
⢠Tribus Augusteae Kainul. & B.Bremer: Sie enthält nur zwei Gattungen:cite-ref-kainulainen2013i-16-7[16]
⢠Augusta Pohl (Syn.: Augustea DC. orth. var., Bonifacia Silva Manso ex Steud., Lindenia Benth., Schreibersia Pohl nom. nud., Siphonia Benth. nom. illeg.): Die etwa vier Arten kommen in Mexiko, im nordÜstlichen bis zentralen Brasilien und auf den Fidschi-Inseln sowie in Neukaledonien vor.cite-ref-kainulainen2013i-16-8[16]
⢠Wendlandia Bartl. ex DC.: Die etwa 80 Arten sind hauptsächlich im tropischen bis subtropischencite-ref-foc-1-5[1] Sßdostasien verbreitet und einige Arten kommen im nÜrdlichen Australien, nordÜstlichen Afrika sowie Westasien vor.cite-ref-kainulainen2013i-16-9[16]
⢠Tribus Bertiereae (K.Schum.) Bridson: Sie enthält nur eine Gattung:cite-ref-kainulainen2013i-16-10[16]
⢠Bertiera Aubl. (Syn.: Berthiera Vent. orth. var., Justenia Hiern, Pomatium C.F.Gaertn.): Die etwa 52 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet, aber eine Art Bertiera guianensis kommt im tropischen Afrika, Madagaskar und auf den Maskarenen vor.cite-ref-kainulainen2013i-16-11[16]
⢠Tribus Coffeeae DC.: Die Blßtenstände sind meist anscheinend endständig, davon abweichend sind die auf Kurztrieben gebildeten Blßtenstände bei Coffea subgen. Baracoffea (J.-F.Leroy) J.-F.Leroy, den meisten Arten bei Psilanthus subgen. Afrocoffea (Moens) Bridson und den meisten Arten bei Argocoffeopsis. Der Fruchtknoten ist zweikammerig. Der Griffel endet in einer zweilappigen Narbe. Sie enthält etwa sechs bis zwÜlf Gattungen und etwa 330 Arten. Sie kommt nur in der Alten Welt vor, hauptsächlich im tropischen Afrika, aber auch auf Madagaskar, den Komoren, Maskarenen, in Indomalaysien und Psilanthus auch in Australien: cite-ref-davis2007-20-0[20]cite-ref-kainulainen2013i-16-12[16]
⢠Argocoffeopsis Lebrun: Sie enthält sieben bis neun rezente Arten in Afrika. Es ist eine ausgestorbene Art bekannt:
⢠Argocoffeopsis lemblinii (A.Chev.) Robbr.: Sie wurde nur einmal an der Elfenbeinkßste gesammelt.
⢠Belonophora Hook.f.: Die etwa fßnf Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-68[6]
⢠Calycosiphonia Pierre ex Robbr.: Die etwa drei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-69[6]
⢠Coffea L. (Syn. Buseria T.Durand, Cafe Adans., Cofeanthus A.Chev., Hexepta Raf., Leiochilus Hook.f., Nescidia A.Rich., Paolia Chiov., Paracoffea J.-F.Leroy nom. inval., Pleurocoffea Baill., Psilanthopsis A.Chev., Psilanthus Hook.f., Solenixora Baill.): Die 103 bis 110 Arten sind vom tropischen bis sßdlichen Afrika, auf Madagaskar, den Maskarenen sowie Inseln des westlichen Indischen Ozeans, im tropischen Asien und in Queensland weitverbreitet. Einige Arten und Hybriden werden zur Gewinnung von Kaffee in feucht-tropischen Gebieten weltweit angebaut.
⢠Diplospora DC.: Die etwa 20 Arten sind im tropischen und subtropischen Asien verbreitet.cite-ref-foc-1-6[1]
⢠Empogona Hook.f.: Die seit 2009 etwa 29 Arten sind im tropischen bis sßdlichen Afrika sowie in Madagaskar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-71[6]
⢠Pubistylus Thoth. (manchmal in Diplospora DC.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Sericanthe Robbr.: Die etwa 121 Arten sind im tropischen und sßdlichen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-74[6]
⢠Tricalysia A.Rich. ex DC. (Syn.: Bunburya Meisn. ex Hochst., Carpothalis E.Mey., Diplocrater Hook.f., Discocoffea A.Chev., Empogona Hook.f., Eriostoma Boivin ex Baill. nom. inval., Natalanthe Sond., Neorosea N.HallÊ, Probletostemon K.Schum., Rosea Klotzsch): Mit etwa 78 Arten im tropischen und sßdlichen Afrika mit Madagaskar.cite-ref-wcsp-6-75[6]
⢠Xantonnea Pierre ex Pit.: Die nur zwei wenig bekannten Arten sind in Indochina und Thailand verbreitet.
⢠Tribus Condamineeae Hook.f.: Es sind kleine bis groĂe Bäume oder Sträucher. Die meist zwittrigen BlĂźten stehen meist zu vielen in BlĂźtenständen. Die Fruchtknoten sind oft zweikammerig, meist mit vielen Samenanlagen. Es werden meist lokulizide oder septizide KapselfrĂźchte gebildet. Die kleinen bis winzigen Samen kĂśnnen einen häutigen Rand oder unterschiedlich gestaltete FlĂźgel, oder beides nicht besitzen. UngewĂśhnlich fĂźr diese Familie sind einige Arten der Pentagonia und Simira mit fiederspaltigen Laubblättern. Bei den Gattungen Dialypetalanthus und Rustia Ăśffnen sich die Staubbeutel mit Poren. Sie kommen hauptsächlich in Zentral- und SĂźdamerika vor, nur wenige Gattungen kommen im sĂźdlichen Asien, Afrika oder Fidschi vor. Sie enthält etwa 30 bis 35 Gattungen mit etwa 300 Arten:cite-ref-kainulainen2010c-21-0[21]cite-ref-kainulainen2013i-16-13[16]
⢠Alseis Schott: Das weite Verbreitungsgebiet der etwa 18 Arten reicht vom sßdlichen Mexiko bis Peru und das Üstliche Brasilien.cite-ref-wcsp-6-76[6] UngewÜhnlich fßr die Familie ist, dass sie laubabwerfend sind.
⢠Bothriospora Hook.f. (Syn.: Tepesia C.F.Gaertn.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Bothriospora corymbosa (Benth.) Hook.f. (Syn: Evosmia corymbosa Benth.): Dieser Strauch besitzt einen fßnfkammerigen Fruchtknoten und bildet Beeren. Er ist im nÜrdlichen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-78[6]
⢠Calycophyllum DC. (Syn.: Enkylista Hook.f. orth. var., Eukylista Benth.): Die etwa elf Arten sind in der Neotropis verbreitet. Das Holz von Calycophyllum multiflorum Griseb. wird unter dem Namen Castelo gehandelt.
⢠Capirona Spruce (Syn.: Loretoa Standl., Monadelphanthus H.Karst.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Capirona decorticans Spruce: Sie ist im nÜrdlichen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-79[6]
⢠Chimarrhis Jacq. (Syn.: Pseudochimarrhis Ducke): Die etwa 15 Arten sind vom sßdlichen Zentralamerika und nÜrdlichen Sßdamerika weitverbreitet und kommen auf karibischen Inseln vor.cite-ref-wcsp-6-80[6]
⢠Condaminea DC.: Das Verbreitungsgebiet der etwa fßnf Arten reicht in Zentralamerika von Costa Rica bis in Sßdamerika Bolivien sowie Peru.cite-ref-wcsp-6-81[6]
⢠Dialypetalanthus Kuhlm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Dialypetalanthus fuscescens Kuhlm.: Sie wurde frßher zu den Myrtales oder Gentianales, dann in eine eigene Familie Dialypetalanthaceae gestellt. Sie gedeiht als Baum im Regenwald in HÜhenlagen von hÜchstens 500 Metern im nÜrdlichen Sßdamerika.
⢠Dioicodendron Steyerm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Dioicodendron dioicum (K.Schum. & K.Krause) Steyerm.: Sie gedeiht in mittleren bis groĂen HĂśhenlagen der Anden im nordwestlichen SĂźdamerika. Es ist die einzige zweihäusig getrenntgeschlechtige (diĂśzische â daher der botanische Name) Art dieser Tribus. Dieser Baum besitzt kleine, unscheinbare, grĂźnlich-weiĂe BlĂźten.
⢠Dolichodelphys K.Schum. & K.Krause: Sie enthält nur eine Art:
⢠Dolichodelphys chlorocrater K.Schum. & K.Krause: Sie kommt im nordwestlichen Sßdamerika von Venezuela bis Peru vor.cite-ref-wcsp-6-82[6]
⢠Dolicholobium A.Gray: Die etwa 28 Arten sind von Malesien bis in den sßdwestlichen Pazifikraum verbreitet.cite-ref-wcsp-6-83[6]
⢠Elaeagia Wedd.:cite-ref-kainulainen2010c-21-2[21] Die etwa 25 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Emmenopterys Oliv. (Syn.: Emmenopteryx Dalla Torre & Harms orth. var.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Emmenopterys henryi Oliv.: Sie gedeiht in Wäldern in Tälern in HÜhenlagen zwischen 400 und 1600 Metern im sßdlichen China (und nÜrdlichen Vietnam).cite-ref-foc-1-9[1]
⢠Ferdinandusa Pohl (Syn.: Aspidanthera Benth., Ferdinandea Pohl, Gomphosia Wedd.): Die etwa 24 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet;cite-ref-wcsp-6-84[6] sie kommen hauptsächlich in Sßdamerika vor, mit den meisten Arten in Brasilien.
⢠Hippotis Ruiz & Pav.: Die etwa zwÜlf Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Holtonia Standl.: Vielleicht mit der einzigen Art:
⢠Macbrideina Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Macbrideina peruviana Standl.: Das Verbreitungsgebiet reicht von Kolumbien bis Ecuador und Peru.cite-ref-wcsp-6-86[6]
⢠Mastixiodendron Melch.: Die etwa sieben Arten kommen von den Molukken bis Fidschi vor.cite-ref-wcsp-6-88[6]
⢠Mussaendopsis Baill. (Syn.: Creaghia Scort.): Die etwa drei Arten sind in Malesien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-89[6]
⢠Parachimarrhis Ducke: Sie enthält nur eine Art:
⢠Parachimarrhis breviloba Ducke: Sie gedeiht im Tiefland-Regenwald des Amazonasbeckens.
⢠Pentagonia Benth. (Syn.: Megaphyllum Spruce ex Baill., Nothophlebia Standl., Seemannia Hook. nom. inval., Striolaria Ducke, Watsonamra Kuntze): Die etwa 36 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-90[6]
⢠Picardaea Urb.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Picardaea cubensis (Griseb.) Britton ex Urb. (Syn.: Macrocnemum cubense Griseb., Picardaea haitiensis Urb.): Sie kommt nur auf Kuba und Hispaniola vor.
⢠Pinckneya Michx. (Syn.: Pinknea Pers. orth. var.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Pinckneya bracteata (Bartram) Raf.: Sie kommt nur in den sßdÜstlichen USA vor.
⢠Pogonopus Klotzsch (Syn.: Carmenocania Wernham, Chrysoxylon Wedd., Howardia Wedd.): Die etwa drei Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Rustia Klotzsch (Syn.: Henlea H.Karst., Stomandra Standl., Tresanthera H.Karst.): Es sind Bäume und Sträucher. Die etwa 17 Arten sind in der Neotropis vom sßdlichen Zentralamerika bis nÜrdlichen Sßdamerika verbreitet und je eine Art kommt in Haiti, auf den Kleinen Antillen sowie auf der Insel Tobago vor.cite-ref-wcsp-6-91[6]
⢠Schizocalyx Wedd. (Syn.: Phitopis Hook.f.): Es sind Bäume. Die seit 2010 etwa neun Arten sind von Costa Rica bis ins tropische Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-92[6]
⢠Semaphyllanthe L.Andersson: Die etwa sechs Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Simira Aubl. (Syn.: Arariba Mart., Blandibractea Wernham, Calderonia Standl., Exandra Standl., Sickingia Willd., Sprucea Benth., Wernhamia S.Moore): Das weite Verbreitungsgebiet der etwa 43 Arten reicht von Mexiko bis zum Atlantischen Regenwald (Mata Atlântica) im sßdlichen Brasilien.
⢠Simira salvadorensis (Standl.) Steyerm.: Von Zentralamerika bis ins sßdliche Mexiko.
⢠Sommera Schltdl.: Die etwa elf Arten kommen von Mexiko bis Peru vor.cite-ref-wcsp-6-93[6]
⢠Tammsia H.Karst.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Tammsia anomala H.Karst.: Sie ist von Venezuela ßber Kolumbien bis Peru weitverbreitet.
⢠Warszewiczia Klotzsch: Die etwa acht Arten sind vom sßdlichen Zentralamerika bis nÜrdlichen Sßdamerika sowie auf Karibischen Inseln weitverbreitet.
⢠Wittmackanthus Kuntze (Syn.: Pallasia Klotzsch): Sie enthält nur eine Art:
⢠Wittmackanthus stanleyanus (M.R.Schomb.) Kuntze: Sie kommt im nÜrdlichen Sßdamerika vor.
⢠Tribus Cordiereae A.Rich. ex DC. emend. Mouly: Es sind zweihäusige Sträucher und Bäume. Sie enthält etwa 13 Gattungen:cite-ref-mouly2014g-22-0[22]
⢠Agouticarpa C.Perss. (manchmal in Genipa L.): Die etwa sieben Arten sind von Costa Rica bis ins tropische Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-94[6]
⢠Alibertia A.Rich. ex DC. (Syn.: Borojoa Cuatrec., Garapatica H.Karst., Gardeniola Cham., Genipella Rich. ex DC., Scepseothamnus Cham., Thieleodoxa Cham.): Die etwa 20 Arten sind in der Neotropis verbreitetcite-ref-wcsp-6-95[6], darunter:
⢠Alibertia edulis (Rich.) A.Rich. ex DC.
⢠Amaioua Aubl.: Die etwa neun Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-96[6]
⢠Botryarrhena Ducke: Die etwa zwei Arten sind vom nÜrdlichen Sßdamerika bis Brasilien verbreitet.
⢠Cordiera A.Rich. ex DC.: Die etwa elf Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-97[6]
⢠Cordiera sessilis (Vell.) Kuntze: Aus dem mittleren bis nÜrdlichen Brasilien, Paraguay und Bolivien.
⢠Duroia L.f. (Syn.: Coupoui Aubl., Cupirana Miers, Cupuia Raf., Pubeta L. nom. rej., Schachtia H.Karst.): Die etwa 36 Arten sind von Costa Rica bis ins tropische Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-98[6]
⢠Glossostipula Lorence: Die etwa drei Arten sind von Mexiko bis Zentralamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-99[6]
⢠Kutchubaea Fisch. ex DC. (Syn.: Einsteinia Ducke, Ibetralia Bremek., Kotchubaea Regel ex Benth. & Hook.f.): Die etwa 13 Arten sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-100[6]
⢠Melanopsidium Colla (Syn.: Billiottia DC. nom. superfl., Pleurocarpus Klotzsch nom. illeg., Rhyssocarpus Endl., Viviania Colla nom. superfl.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Melanopsidium nigrum Colla: Sie kommt in den brasilianischen Bundesstaaten Bahia, EspĂrito Santo sowie Rio de Janeiro vor.cite-ref-wcsp-6-101[6]
⢠Riodocea Delprete (manchmal in Kutchubaea Fisch. ex DC.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Riodocea pulcherrima Delprete: Sie kommt nur im brasilianischen Bundesstaat EspĂrito Santo vor.cite-ref-wcsp-6-102[6]
⢠Stachyarrhena Hook.f.: Die etwa 13 Arten sind von Panama bis ins tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-103[6]
⢠Stenosepala C.Perss.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Stenosepala hirsuta C.Perss.: Sie kommt von Panama bis Kolumbien vor.cite-ref-wcsp-6-104[6]
⢠Tribus Cremasporeae (Benth.) F.White ex Bridson: Sie enthält nur eine Gattung:cite-ref-kainulainen2013i-16-14[16]
⢠Tribus Gardenieae A.Rich. ex DC. (Syn.: Aulacocalyceae Robbr. & C.Puff):cite-ref-mouly2014g-22-1[22] Bei Augustin Pyramus de Candolle waren 1830 28 Gattungen, bei Robbrecht und Puff waren 1986 etwa 80 Gattungen enthalten und der Umfang dieser Tribus wurde seit den ersten molekulargenetischen Untersuchungen dieser Verwandtschaftsgruppe kontrovers diskutiert. Im Jahr 2014 sind sicher 45 Gattungen enthalten.cite-ref-mouly2014g-22-2[22]
⢠Aidia Lour. (Anomanthodia Hook.f., Cupia (Schult.) DC., Gynopachis Blume, Pseudixora Miq., Pelagodendron Seem., Stylocoryna Cav., Stylocoryne Wight & Arn. orth. var.): Die etwa 50 Arten sind im tropischen Afrika, im sßdlichen Asien, Sßdostasien und Ozeanien verbreitet.
⢠Aidia racemosa (Cav.) Tirveng.: Aus Sßdostasien bis in nÜrdliche und westliche Australien.
⢠Aoranthe Somers: Die etwa fßnf Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-106[6]
⢠Atractocarpus Schltr. & K.Krause: Die etwa 40 Arten sind in Mikronesien, Philippinen, Indonesien, Neuguinea, Salomonen, Vanuatu, Neukaledonien, Fidschi, Tonga, Tahiti und Australien (etwa sieben Arten) verbreitet.
⢠Aulacocalyx Hook.f. (manchmal mit Heinsenia K.Schum.): Die etwa elf Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-107[6]
⢠Brachytome Hook.f.: Die etwa fßnf Arten sind in Indien, Bangladesch, Myanmar, Kambodscha, China, Vietnam und Malaysia verbreitet.cite-ref-foc-1-11[1]
⢠Brenania Keay: Die etwa zwei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.
⢠Bungarimba K.M.Wong: Diese 2004 aufgestellte Gattung enthält vier Arten, die im westlichen Malesien und Neuguinea vorkommen.cite-ref-wcsp-6-109[6]
⢠Calochone Keay: Die nur zwei Arten sind im tropischen westlich-zentralen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-110[6]
⢠Casasia A.Rich.: Die etwa zehn Arten sind auf den nÜrdlichen Karibischen Inseln verbreitet und eine Varietät kommt auch im sßdlichen Florida vor. Auf Kuba gibt es sechs Arten und auf Hispaniola drei Arten.cite-ref-wcsp-6-111[6]
⢠Casasia clusiifolia (Jacq.) Urb.: Aus der nÜrdlicheren Karibik, den Bermudas, Bahamas, Turks- und Caicosinseln und Kuba bis nach Florida.
⢠Catunaregam Wolf (Syn.: Xeromphis Raf.): Die fßnf bis vielleicht zehn Arten sind in Afrika weitverbreitet, einige Arten kommen in Madagaskar, Sri Lanka, Indien, Kaschmir, Pakistan, Nepal, Bhutan, Myanmar, China, Kambodscha, Laos, Thailand, Vietnam, Malaysia und Indonesien vor.cite-ref-foc-1-12[1]
⢠Ceriscoides (Hook.f.) Tirveng. (Syn.: Gardenia sect. Ceriscoides Benth. & Hook.f.): Die etwa elf Arten kommen in Sri Lanka, Indien, Myanmar, Laos, Thailand, Vietnam, China, Indonesien, Malaysia und auf den Philippinen vor.cite-ref-foc-1-13[1]
⢠Coddia Verdc.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Coddia rudis (E.Mey. ex Harv.) Verdc.: Sie kommt in Mosambik, Simbabwe und Sßdafrika sowie Eswatini vor.
⢠Deccania Tirveng.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Deccania pubescens (Roth) Tirveng.: Sie kommt mit zwei Varietäten nur im sßdlichen Indien vor.cite-ref-wcsp-6-112[6]
⢠Dioecrescis Tirveng.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Dioecrescis erythroclada (Kurz) Tirveng.: Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Indien bis nach Indochina.
⢠Duperrea Pierre ex Pit.: Die nur zwei Arten sind in Indien, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, China und Vietnam verbreitet.cite-ref-foc-1-14[1]
⢠Euclinia Salisb.: Von den nur drei Arten sind zwei im tropischen Afrika verbreitet und eine kommt in Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-113[6]
⢠Gardenia J.Ellis: Sie enthält je nach Autor 60 bis 200 oder bis zu 250 Arten in tropischen bis subtropischen Gebieten Afrikas, Madagaskars, Asiens und auf Pazifischen Inseln.
⢠Genipa L.: Die nur drei Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-114[6]
⢠Heinsenia K.Schum. (manchmal in Aulacocalyx Hook.f.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Heinsenia diervilleoides K.Schum.: Sie ist mit zwei Unterarten vom Sudan bis Simbabwe verbreitet.cite-ref-wcsp-6-115[6]
⢠Hyperacanthus E.Mey. ex Bridson: Von etwa elf Arten kommen neun nur in Madagaskar vor und die beiden anderen sind vom sßdlichen tropischen Afrika bis ins sßdliche Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-116[6]
⢠Kailarsenia Tirveng.: Die etwa sechs Arten sind von Indochina bis ins westliche Malesien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-117[6]
⢠Kochummenia K.M.Wong: Die etwa zwei Arten kommen auf der Malaiischen Halbinsel vor.
⢠Larsenaikia Tirveng.: Die etwa drei Arten sind im nÜrdlichen Australien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-118[6]
⢠Macrosphyra Hook.f.: Die etwa sechs Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-119[6]
⢠Morelia A.Rich. ex DC.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Neofranciella Guillaumin: Sie enthält nur eine Art:
⢠Neofranciella pterocarpon (Guillaumin) Guillaumin: Sie ist in Neukaledonien beheimatet.
⢠Oligocodon Keay: Sie enthält nur eine Art:
⢠Oxyceros Lour.: Die seit 2008 etwa zwÜlf Arten sind im tropischen Asien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-124[6]
⢠Phellocalyx Bridson: Sie enthält nur eine Art:
⢠Phellocalyx vollescenii Bridson: Sie kommt vom sßdlichen Tansania bis Mosambik vor.
⢠Pleiocoryne Rauschert: Sie enthält nur eine Art:
⢠Pleiocoryne fernandensis (Hiern) Rauschert: Das Verbreitungsgebiet reicht vom tropischen Westafrika bis ins nordwestliche Angola.
⢠Porterandia Ridl.: Die etwa 22 Arten sind von Thailand und Malaysia bis Sumatra, Brnoe und Sulawesi verbreitet.cite-ref-wcsp-6-125[6]
⢠Preussiodora Keay: Sie enthält nur eine Art:
⢠Preussiodora sulphurea (K.Schum.) Keay: Sie kommt im tropischen Afrika in Kamerun, Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Gabun vor.
⢠Randia L. (Syn.: Basanacantha Hook.f., Foscarenia Vell. ex Vand.): Sie enthält etwa 20 Arten in der Neotropis.
⢠Rosenbergiodendron Fagerl. (manchmal in Randia L.): Die etwa vier Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-126[6]
⢠Rosenbergiodendron formosum (Jacq.) Fagerl.: Venezuela, Kolumbien, Ecuador bis nach Zentralamerika.
⢠Rothmannia Thunb.: Die mindestens 30 Arten sind im tropischen Afrika, Madagaskar und Asien verbreitet.cite-ref-foc-1-15[1]
⢠Rothmannia engleriana (K.Schum.) Keay: Aus dem zentralen Zentral- und mittleren Ostafrika.
⢠Rubovietnamia Tirveng.: Die nur drei Arten kommen vom sßdlichen China bis Vietnam und den Philippinen vor.cite-ref-wcsp-6-127[6]
⢠Sphinctanthus Benth. (Syn.: Conosiphon Poepp.): Die seit 2012 etwa neun Arten sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-128[6]
⢠Sukunia A.C.Sm. (manchmal in Atractocarpus Schltr. & K.Krause enthalten): Sie enthält hÜchstens zwei Arten nur in Fidschi.
⢠Tamilnadia Tirveng. & Sastre: Sie enthält nur eine Art:
⢠Tamilnadia uliginosa (Retz.) Tirveng. & Sastre: Sie kommt vom indischen Subkontinent, Sri Lanka, Thailand, Laos, Kambodscha bis Vietnam vor.cite-ref-wcsp-6-129[6]
⢠Tarennoidea Tirveng. & Sastre: Die nur zwei Arten sind im sßdlichen Asien und Sßdostasien verbreitet.cite-ref-foc-1-16[1]
⢠Tocoyena Aubl.: Die etwa 19 Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-130[6]
⢠Trukia Kaneh. (manchmal in Atractocarpus Schltr. & K.Krause)
⢠Vidalasia Tirveng.: Die etwa vier Arten sind von Indochina bis zu den Philippinen verbreitet.cite-ref-wcsp-6-131[6]
⢠Tribus Greeneeae Mouly, J.Florence & B.Bremer: Es sind Bäume oder Sträucher. Die Blattunterseite ist selten kahl, aber nicht wollig behaart (Unterschied zu Aleisanthieae). Die kleinen Blßten sind fßnfzählig und protogyn. Die Staubblätter ßberragen die Blßtenkrone nicht. Es ist eine primäre Pollenpräsentation vorhanden (Unterschied zu Aleisanthieae). Die zweikammerige Fruchtknoten enthält viele Samenanlagen. Es werden Kapselfrßchte gebildet. Sie enthält etwa zwei Gattungen mit etwa zehn Arten:cite-ref-mouly2009-18-1[18]cite-ref-kainulainen2013i-16-15[16]
⢠Greenea Wight & Arn. (Syn.: Rhombospora Korth.): Die etwa neun Arten sind in Malesien verbreitet, davon kommen sechs Arten in Thailand vor.
⢠Spathichlamys R.Parker: Sie enthält nur eine Art:
⢠Spathichlamys oblonga R.Parker: Sie ist in Myanmar und Indonesien beheimatet.
⢠Tribe Henriquezieae Hook.f.: Sie enthält etwa drei Gattungen mit etwa 20 Arten im tropischen Sßdamerika:cite-ref-kainulainen2013i-16-16[16]
⢠Gleasonia Standl.: Die etwa fßnf Arten sind im tropischen Sßdamerika von Venezuela bis zu den Guyanas und ins nÜrdliche Brasilien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-132[6]
⢠Henriquezia Spruce ex Benth.: Die etwa drei Arten sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-133[6]
⢠Platycarpum Humb. & Bonpl.: Die etwa zwÜlf Arten sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-134[6]
⢠Tribus Ixoreae A.Gray: Es sind Bäume oder Sträucher. Die meist vierzähligen Blßten sind protandrisch. Die Staubblätter ßberragen die Blßtenkrone. Es ist sekundäre Pollenpräsentation vorhanden. Der meist zwei-, selten bis zu siebenkammerige Fruchtknoten enthält nur eine Samenanlage je Fruchtknotenkammer. Die Steinfrucht enthält meist zwei, selten bis zu sieben Samen. Sie kommt in den Tropen vor, mit den meisten Taxa in Asien. Sie hat je nach Autor sieben bis elf Gattungen enthalten, jetzt sind alle diese Arten in eine Gattung eingegliedert (Stand 2013):cite-ref-mouly2009-18-2[18]cite-ref-mouly2009b-24-0[24]cite-ref-kainulainen2013i-16-17[16]
⢠Ixora L. (Syn.: Becheria Ridl., Bemsetia Raf., Captaincookia N.HallÊ, Charpentiera Vieill., Doricera Verdc., Hitoa Nadeaud, Myonima Comm. ex A.Juss., Panchezia Montrouz., Patabea Aubl., Schetti Adans., Siderodendrum Schreb., Sideroxyloides Jacq., Thouarsiora Homolle ex Arènes, Tsiangia But, H.H.Hsue & P.T.Li, Versteegia Valeton): Sie ist mit frßher 300 bis 400, heute 500 bis 560 Arten im tropischen Afrika, Madagaskar, Asien, der Neotropis und auf Pazifischen Inseln weit verbreitet. Von wenigen Arten werden einige Sorten als Zierpflanzen verwendet.
⢠Jackiopsis Ridsdale: Sie enthält nur eine Art:
⢠Jackiopsis ornata (Wall.) Ridsdale: Sie ist im westlichen Malesien verbreitet.
⢠Tribus Mussaendeae Hook.f.: Sie enthält etwa sieben Gattungen im tropischen Afrika, auf Madagaskar sowie den Maskarenen und von Sßdostasien bis zu Inseln des Pazifischen Ozeans:cite-ref-kainulainen2013i-16-19[16]
⢠Bremeria Razafim. & Alejandro (Syn.: Landia Comm. ex A.Juss. nom. illeg.): Die etwa 18 Arten sind auf Inseln des westlichen Indischen Ozeans verbreitet.cite-ref-wcsp-6-135[6]
⢠Heinsia DC. (Syn.: Epitaberna K.Schum., Henisia Walp. orth. var.): Die etwa fßnf Arten sind im tropischen und sßdlichen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-136[6]
⢠Landiopsis Capuron ex Bosser: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-wcsp-6-137[6]
⢠Landiopsis capuronii Bosser: Sie kommt nur im nordwestlichen Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-138[6]
⢠Mussaenda L. (Syn.: Asemanthia (Stapf) Ridl., Belilla Adans., Landia Comm. ex Juss., Spallanzania DC. und mÜglicherweise Aphaenandra Miq.): Die etwa 200 Arten sind im tropischen Afrika, Madagaskar, Asien und Pazifischen Inseln weitverbreitet.cite-ref-foc-1-17[1]
⢠Mussaenda philippica A.Rich: Aus den Philippinen.
⢠Neomussaenda Tange: Die nur zwei Arten kommen nur auf Borneo vor.cite-ref-wcsp-6-139[6]
⢠Pseudomussaenda Wernham: Die etwa sechs Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-140[6]
⢠Schizomussaenda H.L.Li (manchmal in Mussaenda L.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Tribus Octotropideae Bedd.: Sie enthält sieben bis neun Gattungen. Sie kommt nur in der Alten Welt vor, mit Gattungen im tropischen Afrika, Madagaskar, auf den Komoren, Maskarenen, Rodriguez und in Indomalaysien:
⢠Feretia Delile: Die etwa drei Arten sind im tropischen und sßdlichen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-141[6]
⢠Fernelia Comm. ex Lam.: Die etwa vier Arten kommen nur auf den Maskarenen vor.cite-ref-wcsp-6-142[6]
⢠Flagenium Baill.: Die etwa sechs Arten kommen nur in Madagaskar vor.cite-ref-ruhsam-davis2007-26-0[26]
⢠Hypobathrum Blume (Syn.: Petunga DC., Phylanthera Noronha, Platymerium Bartl. ex DC., Spicillaria A.Rich.): Die etwa 30 Arten sind im tropischen Asien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-143[6]
⢠Octotropis Bedd.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Octotropis travancorica Bedd.: Sie kommt nur in den indischen Bundesstaaten Kerala sowie Tamil Nadu vor.cite-ref-wcsp-6-145[6]
⢠Pouchetia A.Rich. ex DC.: Die etwa vier Arten vom tropischen Westafrika bis Sudan und nÜrdlichen Angola verbreitet.cite-ref-wcsp-6-146[6]
⢠Xantonneopsis Pit.: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-wcsp-6-148[6]
⢠Xantonneopsis robinsonii Pit.: Sie ist in Vietnam beheimatet.cite-ref-wcsp-6-149[6]
⢠Tribus Pavetteae A.Rich. ex Dum.: Die etwa acht Gattungen sind nur in der Alten Welt verbreitet:
⢠Cladoceras Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Cladoceras subcapitatum (K.Schum. & K.Krause) Bremek.: Sie kommt vom Üstlichen Kenia bis Üstlichen Tansania vor.cite-ref-wcsp-6-150[6]
⢠Dictyandra Welw. ex Benth. & Hook.f.: Die nur zwei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-151[6]
⢠Leptactina Hook.f.: Die etwa 27 Arten sind im tropischen und sßdlichen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-152[6]
⢠Paracephaelis Baill.: Von den vier Arten ist eine von Kenia bis Mosambik sowie auf Inseln im westlichen Indischen Ozean verbreitet. Die anderen drei kommen nur in Madagaskar vor, eine davon kam auch auf RÊunion vor.
⢠Pavetta L. (Syn.: Acmostigma Raf., Baconia DC., Crinita Houtt., Exechostylus K.Schum., Pavate Adans., Verulamia DC. ex Poir.): Die 350 bis 400 Arten sind in der Paläotropis verbreitet.
⢠Robbrechtia De Block: Die nur zwei Arten kommen nur auf Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-153[6]
⢠Rutidea DC. (Syn.: Rytidea Spreng. orth. var.): Die etwa 21 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-154[6]
⢠Tarenna Gaertn. (Syn.: Bonatia Schltr. & K.Krause, Camptophytum Pierre ex A.Chev. nom. inval., Canthiopsis Seem., Coptosperma Hook.f., Cupi Adans., Enterospermum Hiern, Flemingia W.Hunter ex Ridl., Santalina Baill., Wahlenbergia Blume, Webera Schreb., Zygoon Hiern): Die etwa 370 Arten sind im tropischen und subtropischen Afrika, Madagaskar, Asien und auf Pazifischen Inseln verbreitet.
⢠Tribus Posoquerieae Delprete: Sie enthält zwei bis vier Gattungen in der Neotropis:cite-ref-kainulainen2013i-16-20[16]
⢠Carapichea Aubl. (frßher in Psychotria L.): Sie enthält etwa 600 neotropische Arten, beispielsweise:
⢠Brechwurzel (Carapichea ipecacuanha (Brot.) L. Andersson)
⢠Molopanthera Turcz.: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-wcsp-6-155[6]
⢠Molopanthera paniculata Turcz.: Sie kommt mit zwei Varietäten im Üstlichen Brasilien vor.cite-ref-wcsp-6-156[6]
⢠Posoqueria Aubl. (Syn.: Cyrtanthus Schreb., Kyrtanthus J.F.Gmel., Martha F.Muell., Posoria Raf., Ramspekia Scop., Solena Willd., Stannia H.Karst.): Die etwa 25 Arten gedeihen in Wäldern von Mexiko bis Bolivien und dem sßdlichen Brasilien.
⢠Retiniphyllum Humb. & Bonpl. (Syn.: Ammianthus Spruce ex Benth., Commianthus Benth., Endolithodes Bartl. nom. inval., Synisoon Baill.): Die etwa 22 Arten kommen auf dem Guayana- und Brasilianischen Schild vor, einige Arten reichen ins Amazonasbecken. Es sind Sträucher oder kleine Bäume, die meist auf âWeiĂsandâ gedeihen.
⢠Hekistocarpa Hook.f. (Syn.: Hecistocarpus Post & Kuntze orth. var.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Sabicea Aubl. (Syn.: Cephaelis Sw., Ecpoma K.Schum., Paiva Vell., Patima Aubl., Pseudosabicea N.HallĂŠ, Schizostigma Arn. ex Meisn., Schwenkfelda Schreb., Schwenkfeldia Willd. orth. var., Stipularia P.Beauv.): Von den etwa 146 Arten kommen etwa 82 Arten auf dem Afrikanischen Kontinent, etwa 54 Arten in der Neotropis, sechs Arten auf Madagaskar, drei Arten auf SĂŁo TomĂŠ und PrĂncipe und eine Art auf Sri Lanka vor. Es sind klimmende Sträucher bis Lianen. Sie bilden Beeren.
⢠Tamridaea Thulin & B.Bremer: Sie enthält nur eine Art:
⢠Virectaria Bremek. (Syn.: Phyteumoides Smeathman ex DC., Virecta Sm.): Die etwa acht Arten sind im tropischen Westafrika verbreitet. Es sind krautige bis schwach verholzende Pflanzen. Sie bilden Kapselfrßchte.
⢠Tribus Scyphiphoreae Kainul. & B.Bremer: Sie enthält nur eine Gattung:cite-ref-kainulainen2013i-16-23[16]
⢠Scyphiphora C.F.Gaertn. (Epithinia Jack): Sie enthält nur eine Art:
⢠Scyphiphora hydrophyllacea C.F.Gaertn.: Sie gedeiht an den Kßsten von China, Vietnam, Philippinen, Thailand, Madagaskar und im Pazifikraum bis zu den Karolinen, Neukaledonien und Australien.
⢠Tribus Sherbournieae Mouly & B.Bremer: Es sind Halbsträucher, Sträucher oder Lianen. Sie sind einhäusig mit zwittrigen Blßten oder sie GynomonÜzisch. Sie enthält etwa vier Gattungen:cite-ref-mouly2014g-22-3[22]
⢠Atractogyne Pierre: Die nur zwei Arten sind im tropischen Westafrika und westlichzentralen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-157[6]
⢠Oxyanthus DC. (Syn.: Megacarpha Hochst.): Die etwa 34 Arten sind vom tropischen bis ins sßdliche Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-159[6]
⢠Sherbournia G.Don (Syn.: Amaralia Welw. ex Hook.f.): Die etwa 13 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-160[6]
⢠Tribus Sipaneae Bremek.:cite-ref-kainulainen2013i-16-24[16] Sie enthält etwa elf Gattungen, sie kommen auf dem Guayana- und Brasilianischen Schild sowie in Zentralamerika vor:
⢠Chalepophyllum Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Chalepophyllum guyanense Hook.f.: Sie kommt vom sßdlichen Venezuela bis Guyana vor.cite-ref-wcsp-6-161[6]
⢠Dendrosipanea Ducke: Die nur zwei Arten kommen vom sßdlichen Venezuela bis zum nÜrdlichen Brasilien vor.cite-ref-wcsp-6-162[6]
⢠Limnosipanea Hook.f.: Die nur drei Arten kommen von Panama bis ins tropische Sßdamerika vor.cite-ref-wcsp-6-163[6]
⢠Maguireothamnus Steyerm.: Die nur zwei Arten kommen im Hochland von Guyana vor.cite-ref-wcsp-6-164[6]
⢠Neblinathamnus Steyerm.: Die nur zwei Arten kommen im Hochland von Guyana vor.cite-ref-wcsp-6-165[6]
⢠Neobertiera Wernham: Sie enthält nur eine Art:
⢠Neobertiera gracilis Wernham: Sie kommt in Guyana vor.cite-ref-wcsp-6-166[6]
⢠Platycarpum Humb. & Bonpl.: Die etwa zwÜlf Arten sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-167[6]
⢠Pteridocalyx Wernham: Die nur zwei Arten kommen in Guyana vor.cite-ref-wcsp-6-168[6]
⢠Sipanea Aubl. (Syn.: Ptychodea Willd. ex Cham. & Schltdl. nom. inval., Virecta L.f.): Die etwa 19 Arten sind von Zentralamerika bis ins tropische Sßdamerika und auf Trinidad verbreitet.cite-ref-wcsp-6-169[6]
⢠Sipaneopsis Steyerm.: Die etwa 19 Arten sind von Kolumbien bis ins sßdliche Venezuela und nÜrdliche Brasilien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-170[6]
⢠Steyermarkia Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Tribus Steenisieae Kainul. & B.Bremer: Sie enthält nur eine Gattung:cite-ref-kainulainen2013i-16-25[16]
⢠Steenisia Bakh.f.: Die etwa fßnf Arten kommen auf Borneocite-ref-wcsp-6-172[6], den Natuna-Inseln und der Malaiischen Halbinsel vor.cite-ref-kainulainen2013i-16-26[16]
⢠Tribus Trailliaedoxeae Kainul. & B.Bremer: Sie enthält nur eine Gattung:cite-ref-kainulainen2013i-16-27[16]
⢠Trailliaedoxa W.W.Sm. & Forrest: Sie enthält nur eine Art:
⢠Trailliaedoxa gracilis W.W.Smith & Forrest: Sie gedeiht auf Felsen oder in Gebßschen auf Berghängen in trockenen und warmen Tälern in HÜhenlagen zwischen 1400 und 3000 Metern nur in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.cite-ref-foc-1-19[1]
⢠Tribus Vanguerieae Robynscite-ref-razafimandimbison2009v-32-0[32]cite-ref-razafimandimbison2011v-25-1[25]cite-ref-kainulainen2013i-16-28[16]: Es sind Bäume, Sträucher und Halbsträucher. Die Fruchtknoten sind zwei- bis zehnkammerig. Jede Fruchtknotenkammer enthält nur eine hängende Samenanlage. Sie bilden Steinfrßchte. Es sind keine Rhaphiden vorhanden. Etwa 140 Arten sind funktional zweihäusig getrenntgeschlechtig (diÜzisch). Sie gedeihen in immergrßnen Regenwäldern, saisongrßnen Wäldern und Trockengebßschen. Sie enthält etwa 26 paläotropischen Gattungen mit 600 bis 700 Arten; mit 350 Arten ist der afrikanische Kontinent das Zentrum der Artenvielfalt:
⢠Afrocanthium (Bridson) Lantz & B.Bremer: Sie enthält etwa 17 Arten und ist von Ăthiopien bis zum sĂźdlichen Afrika weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-173[6]
⢠Afrocanthium burttii (Bullock) Lantz: Aus dem Kongo, Sambia, Tansania und Botswana.
⢠Bullockia (Bridson) Razafim. et al.: Von den etwa acht Arten kommen sechs in Afrika und zwei Madagaskar vor. Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diÜzisch).
⢠Canthium Lam. (Syn.: Clusiophyllea Baill., Dondisia DC., Lycioserissa Roem. & Schult., Psilostoma Klotzsch, Meyna Roxb. ex Link, Meynia Schult. orth. var.): Die etwa 30 Arten im tropischen und subtropischen Afrika sowie Asien weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-174[6]
⢠Cyclophyllum Hook.f. (Syn.: Rhopalobrachium Schltr. & K.Krause): Die etwa 37 Arten kommen auf Neuguinea und auf pazifischen Inseln vor.cite-ref-wcsp-6-176[6] Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diÜzisch).
⢠Eriosemopsis Robyns: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-kainulainen2013i-16-29[16]
⢠Eriosemopsis subanisophylla Robyns: Sie kommt nur in KwaZulu-Natal vor.cite-ref-wcsp-6-177[6]
⢠Everistia S.T.Reynolds & R.J.F.Hend.: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-kainulainen2013i-16-30[16]
⢠Everistia vacciniifolia (F.Muell.) S.T.Reynolds & R.J.F.Hend.: Sie kommt nur im sßdÜstlichen sowie Üstlichen Queensland vor.cite-ref-wcsp-6-178[6]
⢠Fadogia Schweinf. (Syn.:): Die etwa 41 Arten sind vom tropischen bis ins sßdliche Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-179[6]
⢠Fadogia agrestis Schweinf. Ex Hiern: Wird in indigener Medizin und als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.
⢠Fadogia ancylantha Hiern: Aus ihr wird der Makonitee gewonnen.
⢠Fadogiella Robyns: Die etwa drei sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-180[6]
⢠Keetia E.Phillips: Die etwa 32 Arten sind vom tropischen bis ins sßdliche Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-183[6]
⢠Multidentia Gilli: Die etwa neun Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-184[6]
⢠Peponidium (Baill.) Arènes: Sie enthält mindestens 45 Arten, fast alle Arten kommen auf Madagaskar vor, nur zwei bis vier Arten auf den Komoren und zwei Arten auf den Seychellen. Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diÜzisch).
⢠Perakanthus Robyns: Sie enthält nur eine Art:
⢠Perakanthus velutinus (Ridl.) Robyns ex Ridl.: Sie kommt in Malaysia vor.
⢠Plectroniella Robyns: Sie enthält nur eine Art:
⢠Plectroniella armata (K.Schum.) Robyns: Sie kommt in Zentralafrika und im sßdlichen Afrika vor.
⢠Psydrax Gaertn. (Syn.: Carandra Gaertn., Everistia S.T.Reynolds & R.J.F.Hend., Mesoptera Hook.f., Mitrastigma Harv., Phallaria Schumach. & Thonn.): Die 80 bis 100 Arten sind in den Tropen und Subtropen der Alten Welt und auf pazifischen Inseln verbreitet.cite-ref-wcsp-6-185[6]
⢠Pygmaeothamnus Robyns (Syn.: Eriosemopsis Robyns): Sie enthält etwa zwei Arten, die von Burundi bis ins sßdliche Afrika vorkommen.cite-ref-wcsp-6-186[6]
⢠Pyrostria Comm. ex Juss. (Syn.: Dinocanthium Bremek., Leroyia Cavaco orth. var., Leroya Cavaco, Neoleroya Cavaco, Pseudopeponidium Homolle ex Arènes): Sie enthält mindestens 80 Arten. Sie kommen hauptsächlich auf Madagaskar (etwa 63 Arten) vor. AuĂerdem sind 14 Arten im Ăśstlichen und sĂźdlichen Afrika verbreitet, acht Arten kommen auf den Maskarenen vor (davon sind zwei Arten Endemiten auf RĂŠunion, fĂźnf auf Mauritius und eine auf der Insel Rodrigues). Aber es gibt auch Arten in SĂźdostasien. Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diĂśzisch).
⢠Robynsia Hutch.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Robynsia glabrata Hutch.: Sie ist im tropischen Afrika verbreitet.
⢠Rytigynia Blume: Die etwa 82 Arten sind im tropischen und sßdlichen Afrika sowie in Madagaskar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-187[6]
⢠Scyphochlamys Balf.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Scyphochlamys revoluta Balf.f.: Sie ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diÜzisch) und kommt nur auf der Insel Rodrigues bei Mauritius vor.
⢠Temnocalyx Robyns: Sie enthält nur eine Art:
⢠Temnocalyx nodulosa Robyns: Sie ist im tropischen Ostafrika verbreitet.
⢠Vangueria Juss. (Syn.: Ancylanthos Desf., Lagynias E.Mey. ex Robyns, Pachystigma Hochst., Tapiphyllum Robyns, Vavanga Rohr nom. inval., Wittmannia Vahl): Die etwa 57 Arten sind im tropischen un sßdlichen Afrika und in Madagaskar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-188[6]
⢠Vangueria madagascariensis J.F.Gmel.: Aus Madagaskar und Sßd-, Ost-, Zentral- bis Westafrika
⢠Vangueriella Verdc.: Die etwa 18 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-189[6]
⢠Vangueriopsis Robyns: Die etwa vier Arten kommen von Kongo bis Tansania und dem sßdlichen Afrika vor.cite-ref-wcsp-6-190[6]
⢠Incertae sedis â nicht in eine Tribus, aber in die Unterfamilie Ixoroideae eingeordnet:
⢠Adenorandia Vermoesen: Sie enthält nur eine Art:
⢠Adenorandia kalbreyeri (Hiern) Robbr. & Bridson: Sie ist im westlichen tropischen Afrika beheimatet.
⢠Aidiopsis Tirveng.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Burchellia R.Br.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Burchellia bubalina (L.f.) Sims: Sie ist im sßdlichen Afrika verbreitet. Sie kommt in Lesotho sowie Eswatini und in den sßdafrikanischen Provinzen Ostkap, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga sowie Westkap vor.
⢠Calycosiphonia Pierre ex Robbr.: Die nur drei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-193[6]
⢠Crossopteryx Fenzl: Sie enthält nur eine Art:
⢠Crossopteryx febrifuga (Afzel. ex G.Don) Benth.: Sie kommt im Savannen-Waldland des tropischen Afrika vor.
⢠Dialypetalanthus Kuhlm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Dialypetalanthus fuscescens Kuhlm.: Sie kommt in Brasilien, Bolivien und Peru vor.
⢠Didymosalpinx Keay: Die etwa fßnf Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-194[6]
⢠Fosbergia Tirvengadum & Sastre: Die 1997 aufgestellte Gattung kommt mit mindestens fßnf Arten in China, Myanmar, Thailand und Vietnam vor.
⢠Glionnetia Tirveng.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Glionnetia sericea (Baker) Tirveng.: Diese gefährdete Art kommt nur auf Bergen der beiden Inseln MahÊ und Silhouette, die zu den Seychellen gehÜren, vor.
⢠Himalrandia T.Yamaz.: Die etwa zwei Arten sind vom Üstlichen Afghanistan bis in sßdlich-zentrale China verbreitet.cite-ref-wcsp-6-195[6]
⢠Mantalania Capuron ex J.-F.Leroy: Die etwa zwei Arten kommen nur in Madagaskar vor.
⢠Melanoxerus Kainul. & B.Bremer: Sie enthält nur eine Art:
⢠Monosalpinx N.HallÊ: Sie enthält nur eine Art:
⢠Monosalpinx guillaumetii N.HallÊ: Sie kommt nur in der sßdwestlichen Elfenbeinkßste vor.
⢠Petitiocodon Robbr.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Petitiocodon parviflorum (Keay) Robbr.: Sie kommt von Nigeria bis Kamerun vor.
⢠Pseudaidia Tirveng.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Pseudaidia speciosa (Bedd.) Tirveng.: Sie kommt im sßdlichen Indien und in Sri Lanka vor.cite-ref-wcsp-6-196[6]
⢠Pseudomantalania J.-F.Leroy: Sie enthält nur eine Art:
⢠Pseudomantalania macrophylla J.-F.Leroy: Sie ist in Madagaskar beheimatet.
⢠Schumanniophyton Harms (Syn.: Assidora A.Chev., Chalazocarpus Hiern, Plastolaena Pierre ex A.Chev., Tetrastigma K.Schum. nom. illeg.): Die etwa drei Arten sind vom tropischen Westafrika bis zum nÜrdlichen Angola verbreitet.cite-ref-wcsp-6-197[6] Sie gehÜrt vermutlich zur Tribus Gardenieae.cite-ref-mouly2014g-22-4[22]
Unterfamilie Rubioideae
⢠Unterfamilie Rubioideae Verdc.: Sie enthält etwa 18 Tribus:
⢠Tribus Anthospermeae Cham. & Schltdl.: Die etwa elf Gattungen sind im gemäĂigten SĂźdamerika, auf sĂźdatlantischen Inseln, in Afrika und Australien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-198[6]
⢠Anthospermum L. (Syn.: Ambraria Heist. ex Fabr.): Die etwa 37 Arten sind von der sßdwestlichen Arabischen Halbinsel ßber Madagaskar und dem tropischen Afrika bis ins sßdliche Afrika weitverbreitet.
⢠Carpacoce Sond. (Syn.: Lagotis E.Mey.): Die etwa sieben Arten kommen in Sßdafrika vor.cite-ref-robbrecht1985-36-0[36]
⢠Coprosma J.R.Forst. & G.Forst. (Syn.: Caprosma G.Don orth. var., Euathronia Nutt. ex A.Gray, Eurynome DC., Marquisia A.Rich. ex DC., Pelaphia Banks & Sol. nom. inval.): Die etwa 110 Artencite-ref-waglor2011-37-0[37] sind von Malesien ßber Papuasien nach Australien, Neuseeland sowie auf der subantarktischen Macquarieinsel und ßber den Pazifischen Raum bis in das sßdliche Sßdamerika weitverbreitet.
⢠Durringtonia R.J.F.Hend. & Guymer: Sie enthält nur eine Art:
⢠Durringtonia paludosa R.J.F.Hend. & Guymer: Die Heimat ist das Üstliche Australien.
⢠Galopina Thunb. (Syn.: Oxyspermum Eckl. & Zeyh.): Die etwa vier Arten sind vom sßdlichen tropischen Afrika bis sßdlichen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-199[6]
⢠Leptostigma Arn. (Syn.: Corynula Hook.f.): Die etwa sieben Arten sind im Üstlichen Australien und Neuseeland sowie im westlichen und sßdlichen Sßdamerika verbreitet.
⢠Nenax Gaertn.: Die etwa 10 Arten sind im sßdlichen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-200[6]
⢠Nertera Banks ex Gaertn. (Syn.: Cunina Gay, Erythrodanum Thouars, Gomezia Mutis orth. var., Gomosia Lam. orth. var., Gomoza Cothen. orth. var., Gomozia Mutis ex L.f., Peratanthe Urb.): Die etwa sechs Arten sind in der Neuen Welt, China, Vietnam, Indonesien, Malaysia, auf den Philippinen, Papua-Neuguinea, Australien, auf Pazifischen Inseln und auf Tristan da Cunha weitverbreitet; beispielsweise:
⢠Korallenbeere, Korallenmoos (Nertera granadensis (Mutis ex L.f.) Druce): Sie wird als Zimmerpflanze verwendet; ihre Hauptwirkung wird durch die Frßchte erzielt.
⢠Normandia Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Normandia neocaledonica Hook.f.: Die Heimat dieser zweihäusig getrenntgeschlechtigen (diÜzischen) Art liegt in Neukaledonien.
⢠Phyllis L. (Syn.: Bupleuroides Moench, Nobula Adans.): Die etwa zwei Arten kommen in Makaronesien vor.
⢠Pomax Sol. ex DC.: Die ein bis zwei Arten kommen in Australien vor.
⢠Tribus Argostemmateae Verdcourt: Sie enthält etwa zwei Gattungen:
⢠Argostemma Wall. (Syn.: Argostemmella Ridl., Pomangium Reinw.): Die mindestens 106 Arten sind hauptsächlich in Asien verbreitet: Indien, Bhutan, Nepal, Myanmar, Laos, Kambodscha, China, Vietnam, Thailand (mit etwa 30 Arten), Japan, Indonesien, Malaysia, Neuguinea und den Philippinen und nur zwei Arten in Westafrika.
⢠Mycetia Reinw. (Syn.: Adenosacme Wall., Lawia Wight): Die etwa 45 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien verbreitet.
⢠Tribus Coussareae Benth. & Hook.f.: Sie enthält etwa acht Gattungen:
⢠Coccocypselum P.Browne (Syn.: Bellardia Schreb., Condalia Ruiz & Pav., Jontanea Raf., Lipostoma D.Don, Sicelium P.Browne, Tontanea Aubl.): Die seit 2007 etwa 20 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-201[6]
⢠Coussarea Aubl. (Syn.: Billardiera Vahl, Froehlichia D.Dietr. orth. var., Froelichia Vahl, Pacheya Scop., Pecheya Scop., Peckeya Raf. orth. var.): Die etwa 119 Arten sind in der Neotropis vom sßdlichen Mexiko ßber Zentralamerika und auf Karibischen Inseln bis Sßdamerika weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-202[6]
⢠Cruckshanksia Hook. & Arn. (Syn.: Oreocaryon Kuntze ex K. Schum., Rotheria Meyen): Die etwa sieben Arten gedeihen in der Atacamawßste und den Anden des nÜrdlichen bis zentralen Chile und in angrenzenden Gebieten Argentiniens.
⢠Declieuxia Kunth (Syn.: Congdonia Mßll. Arg.): Die etwa 29 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-203[6]
⢠Faramea Aubl. (Syn.: Antoniana Tussac, Encopea C.Presl, Famarea Vitman orth. var., Homaloclados Hook.f., Neleixa Raf., Omalocaldos Hook.f. orth. var., Potima R.Hedw., Sulzeria Roem. & Schult. nom. inval., Taramea Raf. orth. var., Tetramerium C.F.Gaertn., Thiersia Baill.): Die etwa 200 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-204[6]
⢠Heterophyllaea Hook.f. (Syn.: Teinosolen Hook.f.): Die etwa drei Arten sind von Peru bis ins nÜrdliche Argentinien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-205[6]
⢠Hindsia Benth. ex Lindl. (Syn.: Macrosiphon Miq.): Die etwa elf Arten sind in Brasilien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-206[6]
⢠Oreopolus Schltdl. (manchmal in Cruckshanksia Hook. & Arn.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Oreopolus glacialis (Poepp. & Endl.) Ricardi: Sie kommt in den sßdlichen Anden vom zentralen Chile und Argentinien bis Feuerland vor.
⢠Tribus Craterispermeae Verdc.: Sie enthält nur eine Gattung:
⢠Craterispermum Benth.: Die etwa 26 Arten sind im tropischen Afrika, in Madagaskar und auf den Seychellen verbreitet.cite-ref-wcsp-6-207[6]
⢠Tribus Danaideae B.Bremer & Manen: Sie enthält etwa zwei Gattungen:
⢠Danais Comm. ex Vent. (Syn.: Alleizettea Dubard & Dop)
⢠Schismatoclada Baker: Die etwa 19 Arten kommen nur auf Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-208[6]
⢠Tribus Gaertnereae Endl.: Sie enthält etwa zwei Gattungen:
⢠Gaertnera Lam. (Syn.: Aetheonema Rchb., Andersonia Willd. nom. inval., Fructesca DC. ex Meisn., Pristidia Thwaites, Sykesia Arn.): Die etwa 69 Arten sind in der Paläotropis weitverbreitet.
⢠Pagamea Aubl. (Syn.: Pegamea Vitman orth. var.) Sie etwa 25 sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-209[6]
⢠Tribus Knoxieae Benth. & Hook.f. (Syn.: Triainolepideae)cite-ref-k-rehed2007k-38-0[38]: Es ist die Schwestertribus der Spermacoceae. Die Tribus Knoxieae wurde 2007 vergrĂśĂert. Es sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, Halbsträucher, Sträucher oder kleine Bäume. Die Laubblätter sind kreuzgegenständig oder manchmal wirtelig angeordnet. Die Nebenblätter sind gefranst oder selten dreieckig. Die meist heterostylen BlĂźten sind meist vier- oder fĂźnf-, selten drei- oder sechszählig. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 10. Zum Verbreitungsgebiet gehĂśrt Afrika, Madagaskar, das sĂźdwestliche Arabien (Pentas lanceolata) und Indomalesien. Sie enthält etwa 14 Gattungen:
⢠Batopedina Verdc.: Die etwa drei Arten sind vom tropischen Westafrika bis Sambia verbreitet.cite-ref-wcsp-6-210[6]
⢠Carphalea Juss.: Die etwa sechs Arten kommen nur auf Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-211[6]
⢠Chamaepentas Bremek.: Die seit 2007 etwa sechs Arten sind von Kenia bis ins tropische sßdliche Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-212[6]
⢠Dolichopentas Kürehed & B.Bremer (manchmal in Pentas Benth.): Die seit 2007 etwa vier Arten sind im tropischen Afrika weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-214[6]
⢠Knoxia L. (Syn.: Afroknoxia Verdc., Baumannia K.Schum., Cuncea Buch.-Ham. ex D.Don, Dentillaria Kuntze, Neobaumannia Hutch. & Dalziel, Vissadali Adans.): Die Blßten sind vierzählig. Das Verbreitungsgebiet liegt mit zwei Arten in Afrika und sieben bis neun Arten im tropischen und subtropischen Asien bis Australien und Ozeanien.cite-ref-wcsp-6-215[6]
⢠Neopentanisia Verdc.: Die nur zwei Arten sind von Angola bis zum Kongo und Sambia verbreitet.
⢠Otiophora Zucc. (Syn.: Mericocalyx Bamps): Die etwa 17 Arten sind vom tropischen bis ins sßdliche Afrika und Madagaskar weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-216[6]
⢠Otomeria Benth. (Syn.: Octomeria Pfeiff. orth. var., Tapinopentas Bremek.): Die etwa acht Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-217[6]
⢠Paraknoxia Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Paraknoxia parviflora (Stapf ex Verdc.) Verdc. ex Bremek.: Sie ist in Zentral- und Ostafrika verbreitet.
⢠Parapentas Bremek.: Die etwa drei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-218[6]
⢠Pentanisia Harv. (Syn.: Calanda K.Schum., Chlorochorion Puff & Robbr., Diotocarpus Hochst., Holocarpa Baker, Holocarya T.Durand orth. var., Neopentanisia Verdc., Paraknoxia Bremek., Pentacarpaea Hiern, Pentacarpus Post & Kuntze orth. var.): Die seit 2007 etwa 19 Arten sind vom tropischen bis ins sßdliche Afrika und Madagaskar weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-219[6]
⢠Pentas Benth. (Syn.: Neurocarpaea R.Br. nom. nud., Orthostemma Wall. ex Voigt, Vignaldia A.Rich., Vignaudia Schweinf. orth. var.): Die etwa 16cite-ref-wcsp-6-220[6] (bei manchen Autoren bis zu 50) Arten sind vom tropischen bis ins sßdliche Afrika und auf Madagaskar, den Komoren sowie auf der Arabischen Halbinsel weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-221[6] Eine Art Pentas lanceolata (Forsskül) Deflers wird weltweit als Zierpflanze verwendet.
⢠Phyllopentas (Verdc.) Kürehed & B.Bremer (bis 2007 in Pentas Benth.): Die seit 2007 etwa 14 Arten sind im tropischen Afrika und Madagaskar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-222[6]
⢠Rhodopentas KĂĽrehed & B.Bremer (bis 2007 in Pentas Benth.): Die seit 2007 nur zwei Arten sind vom sĂźdlichen Ăthiopien bis ins sĂźdliche Afrika weitverbreitet.cite-ref-wcsp-6-223[6]
⢠Triainolepis Hook.f. (Syn.: Paratriaina Bremek., Princea Dubard & Dop, Thyridocalyx Bremek.): Von den etwa 15 Arten kommen neun nur in Madagaskar vor, von denen eine bis zu den Komoren und Aldabra reicht.
⢠Tribus Lasiantheae B.Bremer & Manen: Sie enthält etwa drei Gattungen:
⢠Lasianthus Jack (Syn.: Dasus Lour., Dasys Lem., Dressleriopsis Dwyer, Litosanthes Blume, Mephitidia Reinw. ex Blume, Nonatelia Kuntze, Octavia DC., Santia Wight & Arn.): Von den etwa 184 Arten kommen etwa 160 im tropischen Asien, etwa 20 in Afrika, drei in der Neotropis und eine in Australien vor.
⢠Saldinia A.Rich. ex DC.: Die etwa 22 Arten kommen auf Madagaskar und den Komoren vor.cite-ref-wcsp-6-224[6]
⢠Trichostachys Hook.f.: Die etwa 14 Arten sind vom tropischen westlichen bis westlich-zentralen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-225[6]
⢠Appunia Hook.f. (Syn.: Bellynkxia Mßll. Arg.): Die etwa 15 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Caelospermum Blume (Syn.: Coelospermum Blume orth. var., Holostyla Endl., Merismostigma S.Moore, Olostyla DC., Pogonolobus F.Muell.): Die sieben bis elf Arten sind in Australasien vom tropischen Asien (sßdliches und sßdwestliches China sowie Indochina) bis zu den Philippinen und Salomonen, auf Sumatra, Java, Molukken, Borneo, Neuguinea und im nordÜstlichen Australien sowie Neukaledonien verbreitet. Es sind hauptsächlich Lianen.
⢠Gynochthodes Blume (Syn.: Imantina Hook. f., Pogonanthus Montrouz., Sphaerophora Blume; Tetralopha Hook.f.): Die etwa 93 Arten sind in Australasien vom kontinentalen sßdÜstlichen Asien ßber Malesien bis Mikronesien und Fidschi sowie im nÜrdlichen Australien und in Madagaskar verbreitet.
⢠Gynochthodes umbellata (L.) Razafim. & B.Bremer: Von Indien und Sßdostasien bis ins nordÜstliche Australien
⢠Morinda L. (Syn.: Appunettia Good, Belicea Lundell, Belicia Lundell, Gutenbergia Walp. orth. var., Guttenbergia Zoll. & Moritzi, Imantina Hook.f., Pogonanthus Montrouz., Rojoc Adans., Sarcopygme Setch. & Christoph, Sphaerophora Blume, Stigmanthus Lour., Stigmatanthus Roem. & Schult. orth. var.): Die etwa 40 Arten sind fast weltweit in tropischen bis subtropischen Gebieten verbreitet. In China kommen 27 Arten vor, davon 18 nur dort.cite-ref-foc-1-21[1]
⢠Siphonandrium K.Schum.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Siphonandrium intricatum K.Schum.: Sie kommt in Neuguinea vor.
⢠Tribus Ophiorrhizae Bremek. ex Verdc.: Die etwa vier Gattungen sind von Asien ßber Sßdostasien und Australien bis zu Pazifischen Inseln verbreitet:
⢠Lerchea L. (Syn.: Codaria Kuntze, Polycycliska Ridl.): Die etwa zehn Arten sind in Sßdostasien verbreitet.
⢠Neurocalyx Hook.: Die etwa fßnf Arten kommen in Indien und Sri Lanka vor.
⢠Ophiorrhiza L. (Syn.: Hayataella Masamune, Mitreola Boehm., Mungos Adans., Notodontia Pierre ex Pit.): Die 200 bis 300 Arten sind im tropischen bis subtropischen Asien, Australien, Neuguinea und auf Pazifischen Inseln verbreitet.
⢠Xanthophytum Reinw. ex Blume (Syn.: Paedicalyx Pierre ex Pit., Siderobombyx Bremek., Xanthophytopsis Pit.): Die etwa 30 Arten sind in China, Vietnam, Laos, Malaysia, Indonesien, Neuguinea, auf den Philippinen und auf Fidschi verbreitet. Das Zentrum der Artenvielfalt ist Borneo.
⢠Tribus Paederieae DC.: Die Verbreitung ist pantropisch mit etwa vier Gattungen und etwa 70 Arten:
⢠Leptodermis Wall.: Die etwa 40 Arten sind vom Himalaja ßber China (mit 34 Arten) bis Japan verbreitet.cite-ref-foc-1-22[1]
⢠Paederia L. (Syn.: Daun-Contu Adans., Disodea Pers., Hondbessen Adans., Lecontea A.Rich., Lygodisodea Ruiz & Pav., Reussia Dennst. nom. inval., Siphomeris Bojer): Die etwa 30 Arten sind im tropischen bis subtropischen Afrika, Madagaskar, Asien, Mexiko und Sßdamerika verbreitet.
⢠Serissa Comm. ex Juss. (Syn.: Buchozia LâHĂŠr. ex Juss., Democritea DC., Dysoda Lour.): Die ein oder zwei Arten (Serissa japonica (Thunb.) Thunb. und Serissa serissoides (DC.) Druce) kommen in Nepal, China, Vietnam und Japan vor.
⢠Spermadictyon Roxb.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Spermadictyon suaveolens Roxb. (Syn.: Hamiltonia suaveolens (Roxb.) Roxb.): Die ursprßngliche Heimat ist der indische Subkontinent. Sie wird in manchen Gebieten, beispielsweise in China, kultiviert.
⢠Tribus Psychotrieae Cham. & Schltdl.: Sie hat vor 2014 etwa 27 Gattungen enthalten, 2014 erfolgte eine Revision, bei der einige Gattungen zu Synonymen von Psychotria L. wurden und es waren nur noch etwa 15 Gattungen,cite-ref-razafimandimbison2014-41-0[41] dem wurde nicht gefolgt und so sind es zwei Subtribus mit etwa 20 Gattungen: Subtribus Psychotriinae:
⢠Carapichea Aubl. (manchmal in Psychotria L.): Die seit 2009 etwa sechs Arten sind in der Neotropis verbreitet,cite-ref-wcsp-6-226[6] beispielsweise:
⢠Brechwurzel (Carapichea ipecacuanha (Brot.) L.Andersson)
⢠Chaetostachydium Airy Shaw: Die etwa drei Arten kommen in Neuguinea vor.cite-ref-wcsp-6-227[6]
⢠Chassalia Comm. ex Poir.: Die etwa 40 Arten sind im tropischen Afrika, Madagaskar und den Maskarenen sowie in Asien weitverbreitet.
⢠Chazaliella E.M.A.Petit & Verdc.: Die etwa 20 Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-228[6]
⢠Cremocarpon Baill. non Boiv. ex Baill.: Die etwa neun Arten kommen auf Madagaskar und den Komoren vor.cite-ref-wcsp-6-229[6]
⢠Gamotopea Bremek.: Die etwa fßnf Arten sind im tropischen Sßdamerika verbreitet.
⢠Geophila D.Don (Syn.: Carinta W.Wight, Geocardia Standl.): Die etwa 30 Arten sind im tropischen Afrika, Madagaskar, Asien und in der Neotropis weitverbreitet.
⢠Margaritopsis C.Wright (Syn.: Margaris Griseb. nom. inval., Chytropsia Bremek.): Die etwa 27 Arten sind in der Neotropis verbreitet.
⢠Notopleura (Benth.) Bremek.: Die etwa 100 Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-231[6]
⢠Palicourea Aubl. (Syn.: Colladonia Spreng., Nonatelia Aubl., Novatilia Wight orth. var., Oribasia Schreb., Rhodostoma Scheidw., Stephanium Schreb.): Die etwa 280 Arten sind in der Neotropis verbreitet und gedeihen besonders in den Gebirgen.
⢠Psychotria L. (Syn.: Amaracarpus Blume, Antherura Lour., Apomuria Bremek., Aucubaephyllum Ahlb., Callicocca Schreb., Calycodendron A.C.Sm., Calycosia A.Gray, Camptopus Hook. f., Cephaelis Sw., Cephaleis Vahl orth. var., Chesnea Scop., Chytropsia Bremek., Coffea sect. Straussia DC., Cremocarpon Boiv. ex Baill., Delpechia Montrouz., Dolianthus C.H.Wright, Douarrea Montrouz., Dychotria Raf., Eumachia DC., Eumorphanthus A.C.Sm., Eurhotia Neck. nom. inval., Evea Aubl., Furcatella Baum.-Bod. nom. inval., Galvania Vand., Gamatopea Bremek., Gloneria AndrĂŠ, Grumilea Gaertn., Grundlea Steud. orth. var., Grunilea Poir. orth. var., Hedstromia A.C.Sm, Ipecacuahna Arruda, Mapouria Aubl., Megalopus K.Schum., Melachone Gilli, Myrmecoides Elmer orth. var., Myrstiphylla Raf., Myrstiphyllum P.Browne nom. rej., Naletonia Bremek. Neoschimpera Hemsl., Nettlera Raf., Petagomoa Bremek., Pleureia Raf., Polyozus Lour., Psathura Comm. ex Juss., Pyragra Bremek., Psychotrophum P.Browne nom. rej., Stellix Noronha, Straussia (DC.) A.Gray, Streblosa Korth., Suteria DC., Tapogomea Aubl., Trevirania Heynh., Trigonopyren Bremek., Uragoga Baill., Viscoides Jacq., Zwaardekronia Korth.):cite-ref-razafimandimbison2014-41-1[41] Die 800 bis 1500 Arten sind in den Tropen und Subtropen der Welt, auĂer in Australien, verbreitet.cite-ref-razafimandimbison2014-41-2[41]
⢠Readea Gillespie: Sie enthält nur eine Art:
⢠Readea membranacea Gillespie: Sie kommt nur auf Fidschi vor.
⢠Ronabea Aubl. (Syn.: Ronabia St.-Lag. orth. var.): Die etwa drei Arten kommen von Belize bis zum brasilianischen Amazonasbecken vor.
⢠Ronabea emetica (L. f.) A.Rich.: Bolivien und nordwestliches Sßdamerika bis Zentralamerika
⢠Rudgea Salisb. (Syn.: Ceratites Sol. ex Miers, Pachysanthus C.Presl, Gloneria AndrÊ, Strempelia A.Rich. ex DC.): Die etwa 124 Arten sind in der Neotropis verbreitet.cite-ref-wcsp-6-232[6]
⢠Subtribus Hydnophytinae C.R.Huxley & Jebb: Sie wurde 1991 aufgestellt und enthält 2016 etwa fßnf Gattungen mit etwa 100 Arten. Es handelt sich um epiphytische Myrmekophyten, die in Indochina und Malesien verbreitet sind:cite-ref-chomicki2016-42-0[42]
⢠Hydnophytum Jack (Syn.: Lasiostoma Benth.): Sie enthält seit 2016 etwa 55 Arten, die in Indochina und Malesien verbreitet sind.cite-ref-chomicki2016-42-2[42]
⢠Myrmephytum Becc. (Syn.: Myrmedoma Becc.): Die etwa fßnf Arten kommen in Malesien vor.cite-ref-chomicki2016-42-4[42]
⢠Squamellaria Becc.: Sie enthält seit 2016 etwa zwÜlf Arten, die auf Pazifischen Inseln vorkommen.cite-ref-chomicki2016-42-5[42]
⢠Tribus Putorieae Sweet: Sie wurde reaktiviert und enthält seit 2007 nur noch eine Gattung:cite-ref-backlund2007-43-0[43]
⢠Plocama Aiton s. l. (Syn.: Aitchisonia Hemsl. ex Aitch., Bartlingia Rchb., Choulettia Pomel, Crocyllis E.Mey. ex Hook.f., Gaillonia A.Rich. ex DC., Jaubertia Guill., Neogaillonia Lincz., Placodium Benth. & Hook.f., Pseudogaillonia Linchevskii, Pterogaillonia Linchevskii, Putoria Pers.): Von den etwa 35 seit 2009 bekannten Arten kommt eine auf den Kanarischen Inseln vor und die anderen sind in Eurasien, besonders dem Mittelmeerraum bis zum nordwestlichen Indien und in Afrika weitverbreitet.cite-ref-backlund2007-43-1[43]
⢠Tribus Rubieae Baill.: Es ist die einzige Tribus mit dem Zentrum der Artenvielfalt in den GemäĂigten Breiten. Insgesamt ist ihr Verbreitungsgebiet weltweit (kosmopolitisch). Der Ursprung dieser Tribus liegt in der Alten Welt, die Neue Welt wurde erst später besiedelt. Die meisten Arten sind krautige Pflanzen. Viele Arten sind an trockene Standorte angepasst. Typisch sind die Wirtel von Blättern, die aus Laubblättern mit ihren gleichaussehenden Nebenblättern gebildet werden. Kelchblätter sind nur rudimentär vorhanden. Der zweikammerige Fruchtknoten enthält in jeder Fruchtknotenkammer nur eine Samenanlage. Die PollenkĂśrner sind pluricolpat. Während man frĂźher die Tribus in drei Subtribus gliederte, zeigen neuere Untersuchungen, dass sieben Kladen nachzuweisen sind. Insgesamt ist diese Tribus eindeutig monophyletisch. Mit etwa 11 (bis 2006 etwa 13) Gattungen und etwa 975 Arten:cite-ref-soza2010-44-0[44]
⢠Meier (Asperula L., Syn.: Asterophyllum Schimp. & Spenn., Blepharostemma Fourr., Chlorostemma (Lange) Fourr., Cynanchica Fourr., Leptunis Steven): Mit etwa 183 Arten weitverbreitet in Nordafrika, Vorderasien, Zentralasien und Europa, sowie einigen Arten in Australien sowie Neuseeland. Die grĂśĂte Artenvielfalt gibt es in Trockengebieten Vorderasiens und des Ăśstlichen Mittelmeerraumes.
⢠Callipeltis Steven: Die etwa drei Arten sind in Europa und Vorderasien verbreitet.
⢠Crucianella L. (Syn.: Rubeola Mill.): Die 31 bis 40 Arten sind im Mittelmeerraum, Iran, Zentralasien und Vorderasien verbreitet.
⢠Cruciata Mill.: Die etwa neun Arten sind von Europa und Nordafrika sowie der Tßrkei, den Irak und Iran bis in den westlichen Himalaya verbreitet.cite-ref-wcsp-6-233[6] Darunter die Arten:
⢠Kahles Kreuzlabkraut (Cruciata glabra (L.) Opiz)
⢠Gewimpertes Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes Opiz)
⢠Piemont-Kreuzlabkraut (Cruciata pedemontana (Bellardi) Ehrend.)
⢠Didymaea Hook.f. (Syn.: Balfourina Kuntze): Die etwa sieben bis zwĂślf Arten kommen in Zentralamerika von Mexiko bis Panama in grĂśĂeren HĂśhenlagen vor. Es sind niedrige, ausdauernde und krautige Pflanzen. Sie besitzen (als ursprĂźngliches Merkmal innerhalb der Tribus) gegenständige Laubblätter mit jeweils einem Paar schuppenartiger Nebenblätter. Die kleinen, glockenfĂśrmigen BlĂźten sind zwittrig, vierzählig und homostyl. Die fleischigen SteinfrĂźchte färben sich bei Reife schwarz.cite-ref-lorence2009-45-0[45]
⢠Labkräuter (Galium L., Syn.: Aparinanthus Fourr., Aparine Guett., Aparinella Fourr., Aspera Moench, Bataprine Nieuwl., Gallion Pohl orth. var., Gallium Mill. orth. var., Relbunium (Endl.) Hook.f., Trichogalium Fourr.): Die 600 bis 655 Arten sind fast weltweit verbreitet und gedeihen hauptsächlich in meridionalen bis gemäĂigten, aber auch in alpinen und arktischen Gebieten oder grĂśĂeren HĂśhenlagen in den subtropischen und tropischen Zonen.
⢠Mericarpaea Boiss.: Sie enthält nur eine Artcite-ref-ayta-1999-46-0[46]:
⢠Mericarpaea ciliata (Banks & Sol.) Eig: Sie ist ein irano-turanisches Florenelement und kommt in Palästina, Syrien, im Irak und in der Tßrkei vor. Sie gedeiht an steinigen, kalkreichen Standorten. Sie ist eine einjährige krautige Pflanze. Bis zu sechs Blätter stehen in einem Wirtel zusammen. Die Spaltfrucht zerfällt in bewimperte Teilfrßchte.
⢠Phuopsis (Griseb.) Hook.f. (Syn.: Laxmannia S.G.Gmel. ex Trin., Nemostylis Steven): Mit der einzigen Art:
⢠Langgriffliger Rosenwaldmeister (Phuopsis stylosa (Trin.) Hook.f. ex B.D.Jacks.): Er gedeiht in laubabwerfenden Wäldern Vorderasiens nur in Aserbaidschan und im nordwestlichen Iran. Er wird selten auch als Zierpflanze verwendet.
⢠Rubia L.: Die etwa 77 bis 80 Arten sind in tropischen und gemäĂigten Gebieten der Alten Welt, also in Eurasien und Afrika, beheimatet. Einige Arten sind in vielen Gebieten der Welt Neophyten. Es sind ausdauernde, krautige oder verholzende Pflanzen. Sie besitzen die typischen Wirtel von Blättern. Die BlĂźten sind meist fĂźnfzählig. Die FrĂźchte sind fleischig.
⢠Sherardia L. (Syn.: Dillenia Heist. ex Fabr., Hexodontocarpus Dulac, Rubeola Hill): Sie enthält nur eine Art:
⢠AckerrÜte (Sherardia arvensis L.): Sie stammt ursprßnglich aus dem Mittelmeergebiet, ist heute ßber weite Teile Europas und Nordamerikas verbreitet und auch in Australien als Neophyt vorhanden.
⢠Valantia L. (Syn.: Meionandra Gauba, Vaillantia Hoffm. orth. var.): Die etwa sieben Arten sind hauptsächlich im Mittelmeerraum verbreitet, erreichen aber auch das makaronesische und irano-turanische Florengebiet.
⢠Tribus Schradereae Bremek.: Sie enthält nur eine Gattung:
⢠Schradera Vahl (Syn.: Fuchsia Sw. non L., Uncariopsis H.Karst., Urceolaria Willd. ex Cothen.): Die etwa 16 Arten sind in Asien von der thailändischen Halbinsel bis Neuguinea verbreitet; kommen aber auch in der Neotropis vor.
⢠Tribus Spermacoceae Cham. & Schltdl. ex DC. (Syn.: Hedyotideae, Manettieae)cite-ref-lens2009-47-0[47]cite-ref-groeninckx2009-48-0[48]cite-ref-groeninckx2010a-49-0[49]cite-ref-groeninckx2010b-50-0[50]: Sie ist die Schwestertribus von Knoxieae. Es sind Ăźberwiegend krautige Pflanzen. Die Nebenblätter sind meist gefranst. Die BlĂźten sind meist vierzählig. Je Fruchtkammer ist nur eine Samenanlage vorhanden. Die Verbreitung ist Ăźberwiegend pantropisch; nur wenige Gattungen reichen auch bis in die gemäĂigten Zonen. Sie enthält etwa 60 Gattungen:
⢠Agathisanthemum Klotzsch: Die etwa vier Arten sind im tropischen und sßdlichen Afrika sowie auf den Komoren verbreitet.
⢠Amphiasma Bremek.: Die etwa sieben Arten sind im tropischen und sßdlichen Afrika verbreitet.
⢠Amphistemon Groeninckx: Die nur zwei Arten (die Halbsträucher Amphistemon humbertii und Amphistemon rakotonasolianus) kommen nur in Madagaskar vor.cite-ref-groeninckx2010a-49-1[49]
⢠Anthospermopsis (K.Schum.) J.H.Kirkbr.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Anthospermopsis catechosperma (K.Schum.) J.H.Kirkbr.: Sie kommt im nordÜstlichen Brasilien vor.
⢠Arcytophyllum Willd. ex Schult. & Schult.f. (Syn.: Anotis DC., Ereicotis (DC.) Kuntze, Mallostoma H.Karst., Pseudorachicallis Post & Kuntze orth. var., Pseudorhachicallis Hook.f.): Die etwa 17 Arten sind von Mexiko bis ins westliche Sßdamerika.
⢠Astiella Jovet: Sie enthält nur eine Art:
⢠Astiella delicatula Jovet: Sie kommt in Madagaskar vor.
⢠Bradea Standl. ex Brade: Die etwa fßnf Arten sind im sßdÜstlichen Brasilien verbreitet.
⢠Bouvardia Salisb. (Syn.: Aeginetia Cav.): Die etwa 56 Arten sind von den sßdlichen USA ßber Mexiko bis Panama verbreitet.cite-ref-wcsp-6-234[6]
⢠Carterella Terrell: Sie enthält nur eine Art:
⢠Carterella alexanderae (A.M.Carter) Terrell: Sie kommt in Mexiko vor.
⢠Conostomium (Stapf) Cufod.: Die etwa fĂźnf Arten von Ăthiopien bis ins sĂźdliche Afrika verbreitet.
⢠Crusea Cham. & Schltdl.: Die etwa 15 Arten sind von Arizona und New Mexico ßber Mexiko bis Costa Rica verbreitet.cite-ref-wcsp-6-235[6]
⢠Denscantia E.L.Cabral & Bacigalupo (manchmal in Spermacoce L.): Die etwa vier Arten sind im Üstlichen Brasilien verbreitet.
⢠Dentella J.R.Forst. & G.Forst. (Syn.: Heymia Dennst., Lippaya Endl.): Die etwa zehn Arten sind vom sßdlichen Asien bis Ozeanien verbreitet.
⢠Diacrodon Sprague: Sie enthält nur eine Art:
⢠Diacrodon compressus Sprague: Sie kommt in Brasilien vor.
⢠Dibrachionostylus Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Dibrachionostylus kaessneri (S.Moore) Bremek.: Sie kommt im tropischen Ostafrika vor.
⢠Diodella Small (manchmal in Diodia L.): Die etwa 16 Arten sind von den sßdlichen USA bis Sßdamerika weitverbreitet.
⢠Diodia L. (Syn.: Dasycephala (DC.) Hook.f., Decapenta Raf., Dioneiodon Raf., Ebelia Rchb., Endopogon Raf., Hemidiodia K.Schum., Hexasepalum Bartl. ex DC., Triodon DC.): Mit etwa 50 Arten in warm-gemäĂigten und tropischen Gebieten der Neuen Welt und Afrikas. Einige Arten der Neuen Welt sind Neophyten in den Tropen der Alten Welt.
⢠Dolichometra K.Schum.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Dolichometra leucantha K.Schum.: Sie kommt in Tansania vor.
⢠Emmeorhiza Pohl ex Endl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Emmeorhiza umbellata (Spreng.) K.Schum.: Sie kommt im tropischen Sßdamerika und Trinidad vor.
⢠Ernodea Sw.: Mit etwa vier Arten von Florida ßber Mexiko bis Zentralamerika und zu den Karibischen Inseln.
⢠Galianthe Griseb.: Die etwa 50 Arten sind in Sßd- und Zentralamerika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-236[6]
⢠Gomphocalyx Baker: Sie enthält nur eine Art:
⢠Gomphocalyx herniarioides Baker: Sie kommt in Madagaskar vor.
⢠Hedyotis L. (Syn.: Allaeophania Thwaites, Anistelma Raf., Dictyospora Hook.f., Dimetia (Wight & Arn.) Meisn., Diplophragma (Wight & Arn.) Meisn., Dyctiospora Reinw. ex Korth., Leptopetalum Hook. & Arn., Macrandria (Wight & Arn.) Meisn., Metabolos Blume, Sclerococcus Bartl. nom. inval., Scleromitrion (Wight & Arn.) Meisn., Stelmanis Raf. nom. inval., Stelmotis Raf., Symphyllarion Gagnep., Wigmannia Walp. orth. var.): Die etwa 115 Arten sind vom tropischen bis subtropischen Asien bis in den nordwestlichen Pazifikraum verbreitet, aber mit wenigen Arten in warm-gemäĂigten Gebieten.
⢠Hedythyrsus Bremek.: Die nur zwei Arten sind im tropischen Zentral- und Ostafrika verbreitet.
⢠Houstonia L. (Syn.: Chamisme Raf., Panetos Raf., Poiretia J.F.Gmel.): Die etwa 20 Arten sind in Nord- und Zentralamerika verbreitet.
⢠Hydrophylax L.f. (Syn.: Sarissus Gaertn.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Hydrophylax maritima L.f.: Sie gedeiht an den Kßsten des sßdlichen Indien, Sri Lankas, der Andamanen und der westlichen thailändischen Halbinsel.
⢠Kadua Cham. & Schltdl. (manchmal in Hedyotis L., Syn.: Wiegmannia Meyen, Gouldia A.Gray): Mit etwa 28 Arten auf Hawaii und im sßdlichen Pazifik.
⢠Kohautia Cham. & Schltdl. (Syn.: Duvaucellia Bowdich): Mit nur noch etwa 27 Arten in Indien, Pakistan, im Iran, nÜrdlichen Ostafrika, Subsahara-Afrika, auf den Kapverdischen Inseln und Socotra.cite-ref-groeninckx102010-51-1[51]
⢠Lathraeocarpa Bremek.: Die nur zwei Arten (Lathraeocarpa acicularis Bremek. und Lathraeocarpa decaryi Bremek.) kommen in Madagaskar vor.cite-ref-groeninckx022009-52-0[52]
⢠Lelya Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Lelya osteocarpa Bremek.: Sie ist im tropischen Afrika verbreitet.
⢠Leptomischus Drake (Syn.: Indopolysolenia Bennet, Polysolen Rauschert nom. illeg. superfl., Polysolenia Hook.f. non Ehrenberg ex Kßtzing): Die etwa sieben Arten sind im nordÜstlichen Indien, in Myanmar, im sßdlichen China (fßnf Arten) und in Vietnam verbreitet.
⢠Leptoscela Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Leptoscela ruellioides Hook.f.: Sie kommt im nordÜstlichen Brasilien vor.
⢠Lucya DC.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Lucya tetrandra (L.) K.Schum.: Sie kommt auf Karibischen Inseln vor.
⢠Manettia Mutis ex L. (Syn.: Adenothola Lem., Conotrichia A.Rich., Endolasia Turcz., Ganguebina Vell. orth. var., Guagnebina Vell., Lygistrum P.Browne, Lygistum P.Browne, Nacibaea Poir. orth. var., Nacibea Aubl., Neosabicea Wernham, Poederiopsis Rusby, Vanessa Raf.): Mit etwa 124 Arten in der Neotropis.
⢠Manostachya Bremek.: Die etwa drei Arten sind im tropischen Zentral- und Ostafrika verbreitet.
⢠Micrasepalum Urb.: Die nur zwei Arten kommen auf Karibischen Inseln vor.
⢠Mitracarpus Zucc. (Syn.: Schizangium Bartl. ex DC., Staurospermum Thonn.): Die etwa 30 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet. Eine Art, Mitracarpus hirtus (L.) DC., ist in vielen tropischen Gebieten der Welt ein Neophyt.
⢠Mitrasacmopsis Jovet (Syn.: Diotocranus Bremek.): Sie enthält nur eine Art:
⢠Mitrasacmopsis quadrivalvis Jovet: Sie kommt im tropischen Zentral- und Ostafrika sowie in Madagaskar vor.
⢠Neanotis W.H.Lewis: Die etwa 30 Arten sind hauptsächlich im tropischen Asien und Australien verbreitet.
⢠Neohymenopogon Bennet (Hymenopogon Wallich in Roxb., non Hymenopogum P.Beauvois): Die etwa drei Arten sind in Indien, Nepal, Bhutan, Myanmar, Thailand, China (zwei Arten) und Vietnam verbreitet.
⢠Nesohedyotis (Hook.f.) Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Nesohedyotis arborea (Roxb.) Bremek.: Es ist ein Endemit auf St. Helena.
⢠Nodocarpaea A.Gray: Sie enthält nur eine Art:
⢠Nodocarpaea radicans (Griseb.) A.Gray: Sie kommt auf Kuba vor.
⢠Oldenlandia L. (Syn.: Edrastima Raf., Eionitis Bremek., Gerontogea Cham. & Schltdl., Gonotheca Blume ex DC., Karamyschewia Fisch. & C.A.Mey., Listeria Neck. ex Raf., Mitratheca K.Schum., Thecagonum Babu, Thecorchus Bremek., Theyodis A.Rich.): Sie ist pantropisch verbreitet und enthält etwa 240 Arten.
⢠Oldenlandiopsis Terrell & W.H.Lewis: Sie enthält nur eine Art:
⢠Oldenlandiopsis callitrichoides (Griseb.) Terrell & W.H.Lewis (Syn.: Hedyotis callitrichoides (Griseb.) W.H.Lewis, Oldenlandia callitrichoides Griseb.): Sie ist in der Neotropis weitverbreitet. Es gibt eine Fundortangabe fßr Taiwan.
⢠Pentanopsis Rendle: Die nur zwei Arten sind von Ăthiopien bis ins nĂśrdliche Kenia verbreitet.
⢠Pentodon Hochst.: Die nur zwei Arten sind auf der Arabischen Halbinsel, im tropischen und sßdlichen Afrika, sowie am westlichen Indischen Ozean verbreitet. Sie sind in der Neotropis Neophyten.
⢠Phialiphora Groeninckx: Diese Gattung wurde 2010 mit den beiden Arten Phialiphora bevazahensis Groeninckx und Phialiphora capitulata Groeninckx im nordwestlichen Madagaskar aufgestellt.cite-ref-groeninckx122010-53-0[53]
⢠Phyllocrater Wernham: Sie enthält nur eine Art:
⢠Phyllocrater gibbsiae Wernham: Sie kommt auf Borneo vor.
⢠Phylohydrax Puff: Die nur zwei Arten gedeihen an den Kßsten von Tansania bis Sßdafrika und Madagaskar.
⢠Pleiocraterium Bremek.: Die etwa vier Arten sind im tropischen Asien verbreitet. Sie werden von manchen Autoren auch zu Hedyotis L. gerechnet.cite-ref-wcsp-6-237[6]
⢠Polyura Hook.f. (unsichere Stellung): Sie enthält nur eine Art:
⢠Pseudonesohedyotis Tennant: Sie enthält nur eine Art:
⢠Pseudonesohedyotis bremekampii Tennant: Sie kommt in Tansania vor.
⢠Psyllocarpus Mart. & Zucc. (Syn.: Diodois Pohl nom. inval.): Die etwa neun Arten sind in Brasilien verbreitet.
⢠Richardia L. (Syn.: Plethyrsis Raf., Ricardia Adans. orth. var., Richardsonia Kunth, Schiedea Bartl. nom. inval.): Mit etwa 15 Arten weitverbreitet in der Neuen Welt. Der Arten sind Neophyten in der Paläotropis.
⢠Richardia scabra L.: Aus dem mittleren bis nÜrdlichen Sßdamerika, Mittelamerika bis in den Sßden der USA.
⢠Sacosperma G.Taylor (unsichere Stellung): Die nur zwei Arten (Sacosperma paniculatum (Benth.) G.Taylor und Sacosperma parviflorum (Benth.) G.Taylor) im tropischen West- und Zentralafrika verbreitet.
⢠Schwendenera K.Schum.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Schwendenera tetrapyxis K.Schum.: Sie kommt in Brasilien vor.
⢠Spermacoce L. (Syn.: Arbulocarpus Tennant, Bigelovia Spreng. non Smith non Spreng. non Bigelowia Raf. non DC., Borrera Spreng. orth. var., Borreria G.Mey. non Borrera Acharius, Chaenocarpus Juss., Dichrospermum Bremek., Diodioides Loefl. nom. inval., Diphragmus C.Presl, Gruhlmannia Neck. ex Raf., Jurgensia Raf., Octodon Thonn., Paragophyton K.Schum., Pterostephus C.Presl, Spermacoceodes Kuntze, Spermacon Raf., Tardavel Adans., Tessiera DC.): Die 250 bis 300 Arten sind in tropischen bis warm-gemäĂigten Gebieten fast weltweit verbreitet. Einige Arten sind in vielen Gebieten Neophyten.
⢠Staelia Cham. & Schltdl.: Die etwa 14 Arten sind in Mexiko und im tropischen Sßdamerika verbreitet.
⢠Stenaria (Raf.) Terrell (manchmal in Houstonia L.): Die etwa fßnf Arten in den zentralen und Üstlichen USA sowie auf den Bahamas verbreitet.
⢠Stenotis Terrell: Die etwa sieben Arten kommen in Arizona, New Mexico und im nÜrdlichen Mexiko vor.cite-ref-wcsp-6-238[6]
⢠Stephanococcus Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Stephanococcus crepinianus (K.Schum.) Bremek.: Sie kommt im tropischen westlichen Zentralafrika vor.
⢠Synaptantha Hook.f.: Die nur zwei Arten sind in Australien verbreitet.
⢠Thamnoldenlandia Groeninckx: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-groeninckx2010a-49-2[49]
⢠Thamnoldenlandia ambovombensis Groeninckx: Sie kommt in Madagaskar vor.
⢠Tortuella Urb.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Tortuella abietifolia Urb. & Ekman: Sie kommt von Panama bis Tobago vor.
⢠Tobagoa Urb.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Tobagoa maleolens Urb.: Es ist ein Endemit auf Ăle de la Tortue vor der NordkĂźste Hispaniolas.
⢠Tribus Theligoneae: Sie enthält nur eine Gattung:
⢠Theligonum L. (Syn.: Cynocrambe Gagnebin): Die etwa vier Arten sind von China bis ins gemäĂigte Ostasien, in Makaronesien und im Mittelmeerraum verbreitet.cite-ref-wcsp-6-239[6] Darunter:
⢠Hundskohl (Theligonum cynocrambe L.)
⢠Tribus Urophylleae Bremek. ex Verdc.: Zum weiten fast pantropischen Verbreitungsgebiet gehĂśrt das tropische und subtropische Asien (die meisten Arten), tropische Afrika (weniger Arten), tropische Zentral- und SĂźdamerika (am wenigsten Arten). Die meisten Arten gedeihen im tropischen Regenwald. Es sind meist verholzende Pflanzen. Die SchlieĂfrĂźchte sind oft fleischig und enthalten viele Samen. Sie enthält etwa 13 Gattungen mit etwa 240 Arten:cite-ref-smedmark2008u-54-0[54]cite-ref-smedmark2010-55-0[55]cite-ref-smedmark2011-56-0[56]
⢠Amphidasya Standl. (Syn.: Pittierothamnus Steyerm.): Die mindestens 13 Arten gedeihen in feuchten neotropischen Wäldern Zentralamerikas und des nÜrdlichen Sßdamerikas.
⢠Pauridiantha Hook.f. (Syn.: Commitheca Bremek.): Die etwa 38 Arten sind im tropischen Afrika und Madagaskar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-240[6]
⢠Pentaloncha Hook.f.: Die etwa zwei Arten kommen im angolanischen Cabinda und von Ăquatorialguinea bis Gabun vor. Es sind Ăźberhängende Halbsträucher.
⢠Poecilocalyx Bremek.: Die etwa vier Arten kommen im tropischen Zentralafrika vor. Es sind kleine Sträucher mit waagrechten Zweigen. Ăber HĂźllblättern stehen die wenigblĂźtigen BlĂźtenstände.
⢠Praravinia Korth. (Syn.: Paravinia Hassk. orth. var., Williamsia Merr.): Die etwa 49 Arten sind in Malesien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-241[6]
⢠Raritebe Wernham (Syn.: Dukea Dwyer): Sie enthält nur eine Art:
⢠Raritebe palicoureoides Wernham: Von den zwei Unterarten kommt eine von Kolumbien sowie Üstlich der Anden von Ecuador bis Peru und eine von westlich der Anden in Kolumbien sowie Costa Rica bis Panama vor.
⢠Stelechantha Bremek.: Die etwa vier Arten sind im tropischen Westafrika verbreitet.
⢠Temnopteryx Hook.f.: Sie ist seit 2010 in diese Tribus eingeordnet und enthält nur eine Art:
⢠Temnopteryx sericea Hook.f.: Sie kommt von Kamerun bis Gabun vor. Es ist ein Strauch. Die relativ groĂen BlĂźten besitzen kronblattartige, purpurfarbene Kelchblätter und eine rosafarbene bis rote KronrĂśhre.
⢠Urophyllum Wall. (Syn.: Axanthes Blume, Axanthopsis Korth., Aulacodiscus Hook.f. nom. illeg.,Cymelonema C.Presl, Maschalanthe Blume, Maschalocorymbus Bremek., Pleiocarpidia K.Schum., Pravinaria Bremek., Wallichia Reinw. ex Blume nom. illeg.): Die etwa 150 Arten sind im tropischen Asien weitverbreitet.cite-ref-smedmark2011-56-1[56]
Incertae sedis â nicht in eine Unterfamilie eingeordnet
⢠Incertae sedis â nicht in eine Unterfamilie, aber in eine Tribus eingeordnet:
⢠Tribus Coptosapelteae Bremek. ex S.P.Darwin: Sie enthält nur zwei Gattungen:
⢠Coptosapelta Korth. (Syn.: Coptospelta K.Schum. orth. var., Thysanospermum Champ. ex Benth.): Die etwa 16 Arten sind in Vietnam, China, Japan, Thailand, Myanmar, Laos, Malaysia, Indonesien, Neuguinea und den Philippinen verbreitet.cite-ref-foc-1-24[1]
⢠Tribus Luculieae Rydin & B.Bremer: Sie enthält nur eine Gattung:
⢠Luculia Sweet: Die etwa fßnf Arten sind in Indien, Nepal, Bhutan, Myanmar, Thailand, China (drei Arten) und Vietnam verbreitet.cite-ref-foc-1-25[1]
⢠incertae sedis â nicht in eine Unterfamilie und in keine Tribus eingeordnet:
⢠Alphabetische Liste der noch nicht in Unterfamilien und Tribus eingeordneten Gattungen:
⢠Acrobotrys K.Schum. & K.Krause: Sie enthält nur eine Art:
⢠Acrobotrys discolor K.Schum. & K.Krause: Sie kommt in Kolumbien vor.
⢠Aitchisonia Hemsl. ex Aitch.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Aitchisonia rosea Hemsl. ex Aitch.: Sie kommt im Iran, Afghanistan und Pakistan vor.
⢠Antherostele Bremek.: Die etwa vier Arten kommen auf den Philippinen vor.
⢠Aphaenandra Miq. (wird auch als mÜgliches Synonym fßr die Gattung Mussaenda L. in der Tribus Mussaendeae der Unterfamilie Ixoroideae angesehen): Sie enthält nur eine Art:
⢠Aphaenandra uniflora (Wall. ex G.Don) Bremek.: Sie kommt von Myanmar bis Vietnam und auf Sumatra sowie Java vor.
⢠Aphanocarpus Steyerm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Aphanocarpus steyermarkii (Standl.) Steyerm.: Sie kommt nur im venezolanischen Bundesstaat BolĂvar vor.
⢠Benzonia Schumach.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Benzonia corymbosa Schumach.: Sie ist in Guinea beheimatet.
⢠Berghesia Nees: Sie enthält nur eine Art:
⢠Berghesia coccinea Nees: Sie kommt in Mexiko vor.
⢠Byrsophyllum Hook.f.: Die etwa zwei Arten kommen in Indien und Sri Lanka.
⢠Calycosia A.Gray: Die etwa acht Arten sind von Neuguinea bis zu sßdlichen Pazifischen Inseln verbreitet.
⢠Canephora Juss.: Die etwa fßnf Arten kommen nur in Madagaskar vor.
⢠Ceuthocarpus Aiello: Sie enthält nur eine Art:
⢠Ceuthocarpus involucratus (Wernham) Aiello: Es ist ein Endemit im Üstlichen Kuba.
⢠Chapelieria A.Rich. ex DC.: Die ein oder zwei Arten kommen nur in Madagaskar vor.
⢠Clarkella Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Clarkella nana (Edgew.) Hook.f.: Sie gedeiht meist auf Kalkstein im nÜrdlichen Indien, nÜrdlichen Myanmar, Thailand und China.
⢠Coccochondra Rauschert: Sie enthält nur eine Art:
⢠Coccochondra laevis (Steyerm.) Rauschert: Sie ist im sßdlichen Venezuela beheimatet.
⢠Coelopyrena Valeton: Sie enthält nur eine Art:
⢠Coelopyrena salicifolia Valeton: Es ist ein Endemit der Insel Amboina, die zu den Molukken gehÜrt.
⢠Coleactina N.HallÊ: Sie enthält nur eine Art:
⢠Coleactina papalis N.HallÊ: Sie kommt im Kongo und Gabun vor.
⢠Colletoecema E.M.A.Petit: Die etwa drei Arten sind vom tropischen westlichzentralen Afrika bis Angola verbreitet.cite-ref-wcsp-6-242[6]
⢠Coryphothamnus Steyerm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Coryphothamnus auyantepuiensis (Steyerm.) Steyerm.: Es ist ein Endemit des Auyan-Tepui im sßdlichen Venezuela.
⢠Cosmocalyx Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Cosmocalyx spectabilis Standl.: Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom sßdlichen Mexiko bis Belize.
⢠Cowiea Wernham: Von den nur zwei Arten kommt eine auf den Philippinen und die andere im nordÜstlichen Borneo vor.cite-ref-wcsp-6-244[6]
⢠Crobylanthe Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Crobylanthe pellacalyx (Ridl.) Bremek.: Sie kommt nur in Sarawak auf Borneo vor.
⢠Damnacanthus C.F.Gaertn. (Syn.: Tetraplasia Rehder): Die etwa 13 Arten sind im nÜrdlichen Indien, Myanmar, Laos, China (elf Arten), Korea, Vietnam und Japan verbreitet.
⢠Dichilanthe Thwaites: Von den nur zwei Arten kommt eine nur im sßdwestlichen Sri Lanka und die andere nur im westlichzentralen Borneo vor.cite-ref-wcsp-6-245[6]
⢠Didymochlamys Hook.f.: Die zwei kleinbleibenden Arten gedeihen meist epiphytisch im nÜrdlichen Sßdamerika und sßdlichen Zentralamerika.
⢠Didymopogon Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Didymopogon sumatranum (Ridl.) Bremek.: Dieser Endemit kommt nur im westlichen Sumatravor.
⢠Diyaminauclea Ridsdale (nur vorläufig in die Tribus Naucleeae der Unterfamilie Cinchonoideae gestellt): Sie enthält nur eine Art:
⢠Diyaminauclea zeylanica (Hook.f.) Ridsdale: Sie kommt nur auf Sri Lanka vor.
⢠Duidania Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Duidania montana Standl.: Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom sßdlichen Venezuela bis Guyana.
⢠Dunnia Tutcher: Sie enthält nur eine Art:cite-ref-wcsp-6-246[6]
⢠Eizia Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Eizia mexicana Standl.: Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom mexikanischen Bundesstaat Chiapas bis Guatemala.
⢠Eteriscius Desv. ex Ham. nom. dub.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Eteriscius parasiticus Desv.: Sie ist in Guyana beheimatet.
⢠Fergusonia Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Fergusonia zeylanica Hook.f.: Sie ist im sßdlichen Indien und Sri Lanka beheimatet.
⢠Flexanthera Rusby: Sie enthält nur eine Art:
⢠Flexanthera subcordata Rusby: Sie ist in Kolumbien beheimatet.
⢠Gaillonia A.Rich. ex DC.: Die etwa 27 Arten sind von Zentralasien, Afghanistan, Iran, Pakistan bis Algerien verbreitet.
⢠Galiniera Delile (Syn.: Ptychostigma Hochst.): Von den nur zwei Arten kommt eine in Madagaskar vor und die andere ist im tropischen Afrika verbreitet.cite-ref-wcsp-6-247[6]
⢠Gallienia Dubard & Dop: Sie enthält nur eine Art:
⢠Gallienia sclerophylla Dubard & Dop: Sie kommt nur in kleinen Gebieten in Madagaskar vor.
⢠Gardeniopsis Miq.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Gardeniopsis longifolia Miq.: Sie kommt von der thailändischen bis zur Malaiischen Halbinsel, Sumatra und Borneo vor.
⢠Gentingia J.T.Johanss. & K.M.Wong: Sie enthält nur eine Art:
⢠Gentingia subsessilis (King & Gamble) J.T.Johanss. & K.M.Wong: Sie ist auf der nordwestlichen Malaiischen Halbinsel beheimatet.
⢠Gillespiea A.C.Sm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Gillespiea speciosa A.C.Sm.: Dieser Endemit kommt nur der Insel Vanua Levu, die zu Fidschi gehÜrt, vor.
⢠Guihaiothamnus Oliv.: Diese 1998 neu aufgestellte Gattung enthält die einzige Art:
⢠Habroneuron Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Habroneuron radicans (Wernham) S.P.Darwin: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca vor.
⢠Hedstromia A.C.Sm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Hedstromia latifolia A.C.Sm.: Sie ist auf Fidschi beheimatet.
⢠Holstianthus Steyerm.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Holstianthus barbigularis Steyerm.: Dieser Endemit kommt auf dem Cerro Marahuaca im sßdlichen Venezuela vor.
⢠Homollea Arènes: Die etwa drei Arten sind in Madagaskar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-248[6]
⢠Homolliella Arènes: Sie enthält nur eine Art:
⢠Homolliella sericea Arènes: Sie kommt im zentralen und Üstlich-zentralen Madagaskar und auf den Komoren vor.
⢠Hymenocnemis Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Hymenocnemis madagascariensis Hook.f.
⢠Hyptianthera Wight & Arn.: Sie enthält eine (Hyptianthera stricta (Roxb. ex Schult.) Wight & Arn.) bis wenige Arten in Indien, Bangladesch, Nepal, Bhutan, Myanmar, Laos, Thailand, China und Vietnam.
⢠Jaubertia Guill.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Jaubertia aucheri Guill.: Sie kommt im omanischen Maskat, Iran, Afghanistan und Pakistan vor.
⢠Jovetia GuÊdès: Sie enthält nur eine Art:
⢠Jovetia humilis GuÊdès: Sie kommt nur im sßdÜstlichen Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-249[6]
⢠Keenania Hook.f.: Die etwa fßnf Arten sind in Indien, Laos, Myanmar, Thailand, Kambodscha, in Vietnam und im sßdlichen China verbreitet.cite-ref-foc-1-28[1]
⢠Khasiaclunea Ridsdale (nur vorläufig in die Tribus Naucleeae der Unterfamilie Cinchonoideae gestellt)
⢠Klossia Ridl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Klossia montana Ridl.: Sie kommt auf der Malaiischen Halbinsel vor.
⢠Lamprothamnus Hiern: Sie enthält nur eine Art:
⢠Lamprothamnus zanguebaricus Hiern: Sie kommt vom sßdlichen Somalia bis Tansania vor.
⢠Lecananthus Jack: Die etwa drei Arten sind im westlichen Malesien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-251[6]
⢠Lecanosperma Rusby: Sie enthält nur eine Art:
⢠Lecanosperma lycioides Rusby: Sie kommt in Peru und Bolivien vor.
⢠Lecariocalyx Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Lecariocalyx borneensis Bremek.: Sie kommt auf Borneo vor.
⢠Lemyrea (A.Chev.) A.Chev. & Beille: Die etwa vier Arten kommen nur in Madagaskar vor.
⢠Lepidostoma Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Lepidostoma polythyrsum Bremek.: Sie kommt in Sumatra vor.
⢠Leptunis Steven: Sie enthält nur eine Art:
⢠Leptunis trichodes (J.Gay ex DC.) Schischkin: Das weite Verbreitungsgebiet reicht vom sßdÜstlichen Kaukasusraum ßber Afghanistan und Zentralasien bis ins nordwestliche China.cite-ref-foc-1-29[1]
⢠Leucocodon Gardner: Sie enthält nur eine Art:
⢠Leucocodon reticulatum Gardner: Sie kommt nur im zentralen und sßdwestlichen Sri Lanka vor.
⢠Leucolophus Bremek.: Die etwa drei Arten sind in Sßdostasien verbreitet.cite-ref-foc-1-30[1]
⢠Maschalodesme Lauterb. & K.Schum.: Die etwa zwei Arten kommen nur in Neuguinea vor.
⢠Merumea Steyerm.: Die etwa zwei Arten kommen im sßdlichen Venezuela und Guyana vor.
⢠Microphysa Schrenk: Sie enthält nur eine Art:
⢠Microphysa elongata (Schrenk) Pobedimova: Sie ist in Kasachstan, Usbekistan und im nordwestlichen chinesischen Autonomen Gebiet Xinjiang beheimatet.cite-ref-foc-1-31[1]
⢠Mitchella L. (Syn.: Chamaedaphne Mitchell, Perdicesca Provancher): Sie besitzt ein disjunktes Areal mit einer Art im Üstlichen Asien mit China, Japan, Korea sowie einer Art vom Üstlichen Nordamerika mit Kanada und der USA ßber Mexiko bis Guatemala.
⢠Montamans Dwyer: Sie enthält nur eine Art:
⢠Montamans panamensis Dwyer: Sie ist Panama beheimatet.
⢠Morindopsis Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Morindopsis capillaris (Kurz) Kurz: Sie kommt vom nordÜstlichen Indien bis Indochina vor.
⢠Motleyia J.T.Johanss.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Motleyia borneensis J.T.Johanss.: Sie kommt auf Borneo nur im nÜrdlichen Sarawak und sßdwestlichen Sabah vor.cite-ref-wcsp-6-252[6]
⢠Mouretia Pit.: Die etwa fßnf Arten sind im Üstlichen Asien und Sßdostasien verbreitet.
⢠Myrioneuron R.Br. ex Benth. & Hook.f.: Die etwa 14 Arten sind in Indien, Nepal, Bhutan, China und Vietnam verbreitet.cite-ref-foc-1-32[1]
⢠Nargedia Bedd.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Nargedia macrocarpa Bedd.: Sie kommt nur auf Sri Lanka vor.
⢠Neohymenopogon Bennet: Sie umfasst drei Arten, die vom Himalaja bis China und dem nÜrdlichen Indochina vorkommen.
⢠Nichallea Bridson: Sie enthält nur eine Art:
⢠Notopleura (Benth.) Bremek. (manchmal in Psychotria L.): Sie enthält etwa 100 neotropischen Arten.
⢠Ophryococcus Oerst. (manchmal in Hoffmannia): Sie enthält nur eine Art:
⢠Ophryococcus gesnerioides Oerst.: Das Verbreitungsgebiet reicht vom sßdlichen Mexiko bis Zentralamerika.
⢠Ottoschmidtia Urb.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Ottoschmidtia microphylla (Griseb.) Urb.: Je eine Unterart kommt auf Kuba und in Haiti vor.
⢠Pachystylus K.Schum.: Die etwa zwei Arten kommen in Neuguinea vor.cite-ref-mabberley2008-58-1[58]
⢠Pagameopsis Steyerm.: Die etwa zwei Arten sind vom sßdlichen Venezuela bis in das nÜrdliche Brasilien verbreitet.
⢠Paragenipa Baill.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Paragenipa lancifolia (Bojer ex Baker) Tirveng. & Robbr.: Sie kommt auf den Seychellen vor.
⢠Payera Baill. (Syn.: Coursiana Homolle): Die etwa zehn Arten kommen auf Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-253[6]
⢠Perama Aubl. (Syn.: Buchia Kunth, Mattuschkaea Schreb. nom. superfl., Mattuschkea Batsch orth. var.): Die etwa 14 Arten sind im tropischen Sßdamerika und auf karibischen Inseln verbreitet.cite-ref-wcsp-6-254[6]
⢠Peripeplus Pierre: Sie enthält nur eine Art:
⢠Peripeplus bracteosus (Hiern) E.M.A.Petit: Sie ist in Gabun beheimatet.
⢠Pinarophyllon Brandegee: Die etwa zwei Arten sind vom mexikanischen Bundesstaat Chiapas bis Guatemala verbreitet.
⢠Placocarpa Hook.f.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Placocarpa mexicana Hook.f.: Sie ist in den mexikanischen Bundesstaaten Hidalgo und Veracruz beheimatet.
⢠Polysphaeria Hook.f.: Die etwa 21 Arten sind im tropischen Afrika und in Madagaskar verbreitet.cite-ref-wcsp-6-255[6]
⢠Prismatomeris Thwaites: Die etwa 15 Arten kommen auf dem Indischen Subkontinent, Myanmar, Thailand, Indochina, China, Malaysia, Singapur, Indonesien, Borneo und auf den Philippinen vor.cite-ref-foc-1-33[1]
⢠Psathura Comm. ex Juss. (Syn.: Chicoinaea Comm. ex DC.): Die etwa acht Arten sind auf Inseln westlichen Indischen Ozean verbreitet.cite-ref-wcsp-6-256[6]
⢠Pseudogaillonia Lincz.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Pseudogaillonia hymenostephana (Daub. & Spach) Lincz.: Sie kommt von Arabien ßber Iran und Afghanistan bis Pakistan vor.
⢠Pseudohamelia Wernham: Sie enthält nur eine Art:
⢠Pseudohamelia hirsuta Wernham: Sie kommt nur im sßdlichen Chocó in Kolumbien vor.
⢠Pseudopyxis Miq.: Von den drei Arten sind zwei in Japan und eine in China beheimatet.
⢠Pterogaillonia Lincz.: Die etwa drei Arten kommen im Üstlichen Nordafrika, im Iran, in Afghanistan und Pakistan vor.
⢠Pyragra Bremek.: Die etwa zwei Arten kommen in Madagaskar vor.
⢠Rennellia Korth.: Die fßnf bis sechs Arten kommen im westlichen Malesien mit den Nikobaren, der Halbinsel von Myanmar, der Malaiischen Halbinsel, Sumatra und Borneo sowie der thailändischen Halbinsel vor.
⢠Rhadinopus S.Moore: Die nur zwei Arten kommen nur am Mori River in Papua-Neuguinea vor.
⢠Rhaphidura Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Rhaphidura lowii (Ridl.) Bremek.: Sie kommt nur in Sarawak auf Borneo vor.
⢠Rhipidantha Bremek.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Rhipidantha chlorantha (K.Schum.) Bremek.: Es ist ein Endemit der Uluguru-Berge in Tansania.
⢠Riqueuria Ruiz & Pav.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Riqueuria avenia Ruiz & Pav.: Sie kommt in Peru vor.
⢠Saprosma Blume (Syn.: Cleisocratera Korth., Dysodidendron Gardner, Dysosmia M.Roem.): Die etwa 30 Arten sind im tropischen Asien verbreitet.cite-ref-wcsp-6-257[6]
⢠Schizenterospermum Homolle ex Arènes: Die etwa vier Arten kommen in Madagaskar vor.cite-ref-wcsp-6-258[6]
⢠Schizocolea Bremek.: Die etwa zwei Arten sind im tropischen Afrika verbreitet.
⢠Scyphostachys Thwaites: Die etwa zwei Arten kommen nur auf Sri Lanka vor.
⢠Shaferocharis Urb.: Die nur drei Arten sind Endemiten im Üstlichen Kuba.
⢠Spiradiclis Blume: Die mindestens 40 Arten sind in Indien, Bhutan, Myanmar, China (etwa 35 Arten, davon 31 nur dort), Vietnam und Indonesien verbreitet.cite-ref-foc-1-34[1]
⢠Stachyococcus Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Stachyococcus adinanthus (Standl.) Standl.: Das Verbreitungsgebiet reicht vom sßdÜstlichen Kolumbien bis Peru und Brasilien.
⢠Standleya Brade: Die etwa vier Arten kommen im sßdÜstlichen Brasilien vor.cite-ref-wcsp-6-259[6]
⢠Stichianthus Valeton: Sie enthält nur eine Art:
⢠Stichianthus minutiflorus Valeton: Sie ist auf Borneo beheimatet.
⢠Streblosiopsis Valeton: Sie enthält nur eine Art:
⢠Streblosiopsis cupulata Valeton: Sie kommt nur in Kalimantan auf Borneo vor.
⢠Stylosiphonia Brandegee: Sie enthält nur eine Art:
⢠Stylosiphonia glabra Brandegee: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat Chiapas vor.
⢠Syringantha Standl.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Syringantha coulteri (Hook.f.) T.McDowell: Sie kommt im nordÜstlichen Mexiko vor.
⢠Tennantia Verdc.: Sie enthält nur eine Art:
⢠Tennantia sennii (Chiov.) Verdc. & Bridson: Das Verbreitungsgebiet reicht von Somalia bis Tansania.
⢠Thogsennia Aiello: Sie enthält nur eine Art:
⢠Thogsennia lindeniana (A.Rich.) Aiello: Es ist ein Endemit im Üstlichen Kuba.
⢠Zuccarinia Blume: Sie enthält nur eine Art:
Nutzung
Zu den bekanntesten Nutzpflanzen der Familie gehÜren die Arten Arabica-Kaffee (Coffea arabica) und Robusta-Kaffee (Coffea canephora) der Gattung Kaffeepflanzen (Coffea). Auch die Chinin-liefernden Arten der Gattung Cinchona gehÜren zur Familie. Bekannt in Mitteleuropa ist der Waldmeister. Arten dieser Familie liefern auch die Drogen Brechwurzel (Cephaelis) und Gambir (Uncaria). Von wirtschaftlicher Bedeutung war frßher die Alizarin liefernde Art Färberkrapp (Rubia tinctorum) aus dem Üstlichen Mittelmeerraum und Asien, der schon vor 2000 Jahren als roter Farbstoff genutzt wurde. Auch weitere Arten werden zum Färben verwendet. In der Volksmedizin werden viele Arten eingesetzt.
Das Holz einiger Arten wird genutzt.
Weitere Nutzpflanzen-Gattungen und -Arten in den Tropen und Subtropen sind Morinda mit beispielsweise dem Indischen Maulbeerbaum oder Noni, weiters Psychotria, eine in SĂźdamerika vorkommende sehr artenreiche Gattung, die unter anderem die Art Psychotria viridis beinhaltet, sowie Theligonum mit dem Hundskohl (Theligonum cynocrambe).
Als Zierpflanze ist die Gardenia jasminoides bekannt. Nertera granadensis ist eine der wenigen Arten, die auf Grund ihrer dekorativen FrĂźchte als Zimmerpflanze verwendet werden. Weitere Zierpflanzen gehĂśren zu den Gattungen Bouvardia, Hamelia, Ixora, Manettia, Pentas mit beispielsweise Pentas lanceolata und Rondeletia, Cephalanthus mit dem Westlichen Knopfbusch (Cephalanthus occidentalis), einem winterharten GehĂślz. Als Gartenpflanzen finden Asperula- und Houstonia-Arten wie das Porzellansternchen Verwendung.
Quellen
⢠Die Familie der Rubiaceae bei der APWebsite. (Abschnitt Systematik)
⢠Beschreibung der Familie der Rubiaceae bei DELTA von L. Watson & M. J. Dallwitz. (Abschnitt Beschreibung)
⢠Tao Chen, Xianrui Luo, Hua Zhu, Charlotte M. Taylor, Friedrich Ehrendorfer, Henrik Lantz, Michele Funston & Christian Puff: Rubiaceae. In: Flora of China Editorial Committee: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven & Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Volume 19. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2011, ISBN 978-1-935641-04-9, S. 57â368 (englisch, âRubiaceae â Gedrucktes Werk â Volltext-Onlineâ â Online-Text ist mit dem gedruckten Werk identisch). (Abschnitte Beschreibung, Verbreitung und Systematik)
⢠Birgitta Bremer: A review of molecular phylogenetic studies of Rubiaceae. In: Annals of the Missouri Botanical Garden, Band 96, Nr. 1, 2009, S. 4â26, doi:10.3417/2006197. (Abschnitt Systematik)
⢠Birgitta Bremer, Torsten Eriksson: Time tree of Rubiaceae: phylogeny and dating the family, subfamilies, and tribes. In: International Journal of Plant Sciences. Band 170, Nr. 6, 2009, S. 766â793, ISSN 1058-5893, doi:10.1086/599077,PDF-Datei. (Abschnitt Systematik)
⢠Leslie Watson: Eintrag in der Western Australian Flora. (englisch)
⢠Charlotte M. Taylor: Rubiaceae. In: W. D. Stevens, C. Ulloa, A. Pool, O. M. Montiel (Hrsg.): Flora de Nicaragua. In: Monographs in systematic botany from the Missouri Botanical Garden. Band 85, Nr. 3, 2001, S. 2206â2284.
⢠Charlotte M. Taylor, Roy E. Gereau: Rubiacearum Americanarum Magna Hama Pars XXIV: New Species of Central and South American Bouvardia, Hillia, Joosia, Ladenbergia, Pentagonia, and Posoqueria. In: Novon. Band 20, Nr. 4, 2010, S. 470â480, doi:10.3417/2009064.
⢠S. Nazimuddin, M. Qaiser: Flora of Pakistan 190: Rubiaceae. University of Karachi, Department of Botany, Karachi 1989, S. 1â145, online.
⢠Christian Puff, ab 2007: Flora of Thailand: Rubiaceae.
⢠Niklas WikstrĂśm, M. Avino, Sylvain G. Razafimandimbison, Birgitta Bremer: Historical biogeography of the coffee family (Rubiaceae, Gentianales) in Madagascar: case studies from the tribes Knoxieae, Naucleeae, Paederieae and Vanguerieae. In: Journal of Biogeography. Band 37, Nr. 6, 2010, S. 1094â1113, doi:10.1111/j.1365-2699.2009.02258.x, PDF-Datei.
⢠Daniela Zappi, 2009: Neotropical Rubiaceae. In: Neotropikey â Interactive key and information resources for flowering plants of the Neotropics.
Einzelnachweise
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Weblinks
Commons
: RÜtegewächse (Rubiaceae)
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Stammbaum der Tribus der Rubiaceae von Birgitta Bremer, 2009. (Memento vom 20. August 2010 im Internet Archive)
⢠Steckbrief der Familie bei der Uni Ulm.
⢠Eintrag bei GehÜlze der Anden Ecuadors. (spanisch)
⢠Rubiaceae in Flora do Brasil 2020 des Jardim Botânico do Rio de Janeiro. (portugiesisch)
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WeiterfĂźhrende Literatur
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⢠Piero Giuseppe Delprete, Jomar Gomes Jardim: Systematics, taxonomy and floristics of Brazilian Rubiaceae: an overview about the current status and future challenges = SistemĂĄtica, taxonomia e florĂstica das Rubiaceae brasileiras: um panorama sobre o estado atual e futuros desafios. In: RodriguĂŠsia, Volume 63, Issue 1, 2012. doi:10.1590/S2175-78602012000100009
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